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Schiedsfrau schlichtet Streit unter Nachbarn

SÖLDERHOLZ Wenn Nachbarn kein Wort mehr wechseln, wenn aus Freunden Feinde geworden sind, dann versucht Schiedsfrau Marita Schwickrad zu vermitteln. Sie weiß, warum Konflikte unter Nachbarn, wie auch an der Asternstraße, oft hochemotional und erbittert ausgetragen werden.

von Von Alexandra Heimken

, 01.08.2008
Schiedsfrau schlichtet Streit unter Nachbarn

Die ehrenamtliche Schiedsfrau Marita Schwickrad ist eigentlich Lehrerin in Aplerbeck.

Seit sechs Jahren übt Lehrerin Marita Schwickrad das Ehrenamt als Schiedsfrau im Stadtbezirk Sölde bereits aus. In dieser Zeit hat sie viel Streitigkeiten schlichten können. "Allerdings geht das nur, wenn beide Parteien bereit sind, sich an einen Tisch zu setzen und zu reden", sagt Schwickrad. Es käme immer wieder vor, dass manche Menschen stur an ihrer Meinung festhalten und nicht bereit seien, einen für alle akzeptablen Kompromiss zu finden. "Einige pochen vehement auf ihre Rechte, andere wollen keine Veränderung."

Wenn sich Nachbarn jahrelang kennen, Tür an Tür leben oder  mal befreundet waren, würden Konflikte häufig sehr emotional ausgetragen, sagt Marita Schwickrad. "Bei vielen hat sich etwas aufgestaut. Und wenn es dann kracht, dann kracht es richtig." In jedem Fall sollten die Streithähne erst zum Schiedsamt gehen, bevor sie ihren Nachbarn verklagen. Denn: "Bei uns kann man das Problem noch selbst lösen, man hat ein Mitspracherecht. Vor Gericht entscheidet ein Richter." Außerdem ist der Gang zum Schiedsamt viel günstiger als ein Verfahren vor Gericht. Kommt es zu einem Vergleich beträgt die Gebühr 35 Euro. Der Vergleich ist verbindlich, er ist 30 Jahre lang gültig. Das vollständige Interview mit Marita Schwickrad lesen Sie am 2. August in den Stadtteil-Nachrichten der Ruhr Nachrichten (DO-Süd).rechtsamt.dortmund.de/project/assets/template1.jsp

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