Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Schmierereien ohne Ende

Schmierereien ohne Ende

Voll geschmierte Wände an beiden Seiten: Es gab viel zu tun. linnhoff Foto: Britta Linnhoff

Lange war der Preußenbahnhof eine Baustelle. Seit einiger Zeit ist er fertig, und doch immer wieder dreckig und verschmiert. Der Grund: Unbekannte lassen Müll liegen und schmieren die Wände voll. Auch am Mittwoch waren wieder zwei Männer dabei, die Farbschmierereien zu beseitigen. Das ist harte Arbeit. Schon mehrfach waren die Arbeiter da. Aber immer wieder ist alles dreckig.

Die unbekannten Täter sind sogar so unverschämt, diejenigen, die immer wieder sauber machen müssen, zu verhöhnen: „Ihr könnt ruhig sauber machen, macht nix, wir kommen wieder“, heißt es in einem Spruch. Die Bahn kosten die Saubermachaktionen viel Geld. Wie viel genau, kann man nicht sagen, aber es seien ganz sicher mehrere zehntausend Euro. Auch der Aufzug wird immer wieder beschädigt. So schlimm wie am Preußenbahnhof sei es anderswo an den Bahnhöfen nicht, sagt die Bahn.

Anlieger des Bahnhofs beklagen auch, dass tagsüber immer wieder Jugendliche sich daneben benehmen im Bahnhof: Zum Beispiel spielen sie mit Glasflaschen Fußball. Die Scherben müssen dann später andere aufsuchen.

Ob diese Jugendlichen etwas mit den Schmierereien zu tun haben, ist völlig unklar.

Britta Linnhoff

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

KINA Lünen

Treues Gefährt über 60 Jahre

Auf den den heutigen Tag genau ist es 60 Jahre her, dass Landwirt Alfred Tillmann (77), geboren und aufgewachsen auf dem Hof der Familie an der Laakstraße im damaligen Altlünen, seinen dunkelroten Trecker angemeldet hat. Das war am 18. April 1958. Der Trecker besitzt einen Dieselmotor, wiegt 940 Kilogramm, hat 14 PS und fährt 20 Stundenkilometer. „Den Trecker habe ich immer gut und gerne gepflegt“, sagt Tillmann. Der Trecker habe ihm über all die Jahre gute Dienste geleistet. Damit ist Schluss. Denn Alfred Tillmann will den Trecker verkaufen. Der Grund: Tillmann und seine Ehefrau haben sich zur Ruhe gesetzt und sind von dem Hof in eine Wohnung in unmittelbarer Nähe gezogen. Für den Hof und den Trecker suchen die Ruheständler jetzt einen Nachfolger. Den Trecker abzugeben fällt Alfred Tillmann nicht leicht, weil er mit ihm „zusammen groß und alt geworden“ ist. Weil das so ist, will er den Trecker „in gute Hände abgeben“. Das alles soll am heutigen Geburtstag des Treckers, dem Tag der Anmeldung, jedoch keine Rolle spielen. Aus Anlass des 60-jährigen Jubiläums will Tillmann, zumindest war das der Plan, heute mit seinem langjährigen Weggefährten eine Runde durch Nordlünen drehen.Carolin Raumehr...

KINA Lünen

Mehr Wege für Radfahrer

Zwar gibt es in der Stadt schon viele Radwege. Die sind jedoch bei weitem nicht alle in einem guten Zustand, wie der Allgemeinde Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in Lünen anmahnt. Die Stadt möchte deshalb die Situation für Radfahrer verbessern – zum Beispiel durch Schutzstreifen entlang der Straßen, aber auch durch den Bau neuer Radwege. Darüber hinaus soll das Radwegenetz besser an die Umgebung angeschlossen werden, damit man künftig leichter mit dem Rad zum Beispiel nach Dortmund fahren kann.mehr...

KINA Lünen

Kirchlich erwachsen sein

Viele Jugendliche haben am Wochenende in Lünen ihre Konfirmation gefeiert. Dabei handelt es sich um eine Tradition in der evangelischen Kirche, mit der die Jugendlichen – einfach formuliert – in der kirchlichen Gemeinschaft erwachsen werden. Während man dies vor dem Gesetz erst mit 18 Jahren wird, findet die Konfirmation bereits im Alter von 14 Jahren statt. Diese Altersgrenze geht zurück auf die Volksschulen des 19. Jahrhunderts, die man nach der 8. Klasse – im Alter von eben 14 Jahren – beendete, weshalb sich die Konfirmation auch als religiöses Zeichen des Erwachsenwerdens anbot. Darüber hinaus können Jugendliche ab 14 Jahren in Deutschland selbst entscheiden, welcher Religionsgemeinschaft sie angehören möchten.mehr...

KINA Lünen

Bahnübergang gesperrt

Nichts geht mehr für Autofahrer an den Bahnübergängen Münsterstraße und Cappenberger Straße. Die Bahn arbeitet Ende April und Anfang Mai nämlich an ihren Gleisen. Und deswegen müssen beide Bahnübergange in bestimmten Zeiten gesperrt werden. Genauer gesagt: Der Bahnübergang Münsterstraße wird ab dem 28. April (5 Uhr) bis zum 30. April (6 Uhr) gesperrt. Der Bahnübergang Cappenberger Straße wird vom 5. Mai (5 Uhr) bis zum 7. Mai (6 Uhr) gesperrt. Für Autofahrer werden Umleitungen eingerichtet. Radfahrer und Fußgänger können die Schienen an den Bahnübergängen weiter überqueren.Marc Fröhlingmehr...

KINA Lünen

Keine Feldlerchen mehr hier

Am letzten Wochenende haben Naturschützer gezählt, wie viele Kiebitze und Lerchen noch in Lünen leben. Sie haben dabei nur ein Brutpaar von Kiebitzen und kein einziges mehr von Feldlerchen entdeckt. Das ist schade, weil früher viel mehr von diesen Vögeln hier gelebt haben. Das Problem gibt es aber nicht nur in Lünen, sondern in ganz Nordrhein-Westfalen.mehr...

KINA Lünen

Die eigenen Stärken finden

Wenn Jugendliche keine Arbeit finden, kümmern sich gleichzeitig das Jobcenter und die Abteilung der Stadt, die für Jugendliche zuständig ist, um sie. Für einen Workshop im Lükaz haben sich jetzt beide Stellen zusammen getan. Bei dem Projekt „Zukunft Jugend – Train to job“ haben junge Menschen ohne Job die Möglichkeit herauszufinden, was sie richtig gut können.mehr...