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Schnelle Hilfe: Wartezeit für Psychotherapie überbrücken

Berlin (dpa/tmn) Bei Depressionen und anderen psychischen Notfällen brauchen Betroffene professionelle Hilfe. Doch auf eine Therapie muss man lange warten. Bis dahin können sich Betroffene an Notfall-Ambulanzen und die eigene Krankenkasse wenden.

Schnelle Hilfe: Wartezeit für Psychotherapie überbrücken

Wer die Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz überbrücken will, kann sich an eine Notfall-Ambulanz oder die eigene Krankenkasse wenden. Foto: Mascha Brichta

Auf eine Psychotherapie müssen Patienten oft lange warten. Wer dringend Hilfe benötigt, kann die Wartezeit mit kurzfristigen Einzelgesprächen überbrücken. Darauf weist die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) hin.

Angeboten werden diese zum Beispiel in psychologischen Notfall-Ambulanzen von Krankenhäusern oder von Beratungsstellen der Kommunen, Kirchen und Wohlfahrtsverbände. Orientierung und Unterstützung bietet neben den Patientenberatungsstellen auch der Sozialpsychiatrische Dienst, den es in jeder größeren Stadt gibt. Eine Dauerlösung sind Einzelgespräche aber nicht.

Eine andere Möglichkeit ist, bei seiner gesetzlichen Krankenkasse zu beantragen, dass man in einer Privatpraxis behandelt wird. Wenn sich die Therapie nicht aufschieben lässt, ist das laut UPD möglich. Man benötigt dafür von seinem Arzt eine Bestätigung, notiert die Absagen der Psychotherapeuten und schickt beides an seine Krankenkasse. Laut Bundespsychotherapeutenkammer müssen Patienten im Schnitt drei Monate auf die Behandlung bei einem Therapeuten warten, der direkt mit der Krankenkasse abrechnen kann.

Webseite der Unabhängigen Patientenberatung

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