Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Schon Grundschüler kennen Cybermobbing

Rostock. Kinder kommen oft schon im Grundschulalter mit Cybermobbing in Berührung. Der Grund dafür sei, dass sie bereits in diesem Alter selbstständig mit Smartphones hantieren.

Schon Grundschüler kennen Cybermobbing

Cybermobbing: 300 deutsche Medienscouts treffen sich in Rostock. Foto: Bernd Wüstneck/Illustration

„Sie wissen aber nicht, wie sie damit umgehen müssen und können auch die Gefahren nicht einschätzen“, sagte die 18-jährige Schülerin Helena Dittrich am Freitag bei der 3. Bundesjugendkonferenz Medien in Rostock. Dort trafen sich rund 300 sogenannte Medienscouts aus ganz Deutschland, um über Strategien zu beraten, wie sie Mitschüler auf Gefahren aufmerksam machen.

Ein großes Problem gerade für Kinder seien digitale Kettenbriefe. Sie könnten mit Botschaften wie „Schicke das an zehn Leute weiter, sonst ermorde ich Dich heute Nacht“ nichts anfangen. „Da müssen wir helfen“, sagte Dittrich, die aus Landau (Rheinland-Pfalz) nach Rostock gekommen war. Wegen dieser Problematik würden die Medienscouts ihre Vorträge inzwischen auch in Grundschulen halten.

Die Rostocker Fachanwältin und Konferenz-Organisatorin Gesa Stückmann warnte vor sogenannte Beichtgruppen. Dort würden unter dem Schutz der Anonymität Lügen, Peinlichkeiten oder Gerüchte über Lehrer oder Mitschüler verbreitet. Gerade die Anonymität mancher Gruppen sei die größte Gefahr, die bösartige Botschaften erst ermöglichen, erklärte Dittrich.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Netzwelt

Apple modernisiert Roboter zum Zerlegen von iPhones

Cupertino. Apple hat sein Roboter-System für das Recycling ausgemusterter iPhones in zweiter Generation modernisiert. Das neue Modell „Daisy“ kann bis zu 200 iPhones pro Stunde zerlegen, wie Apple mitteilte.mehr...

Netzwelt

Moskau geht gegen Chatdienst Telegram vor

Moskau. Russland will den Zugang zum populären Internetdienst Telegram sperren, doch der gibt nicht klein bei. Es ist die bislang schärfte Schlacht um Freiheit oder Kontrolle im russischen Teil des Internets.mehr...

Netzwelt

Facebook: Eltern werden zu Einstellungen gefragt

Menlo Park. Facebook kündigt die nächsten Schritte zur Umsetzung der ab Ende Mai greifenden EU-Datenschutzverordnung an. Diesmal geht es unter anderem um den Schutz von Jugendlichen und die Rückkehr der Gesichtserkennung in Europa.mehr...