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Schrebergärten unter Wasser

HOMBRUCH Knapp zwei Wochen nach dem Jahrhunderthochwasser sind vielerorts noch Schäden sichtbar. Auch in den Gartenvereinen "Zur Quelle", "Goldener Erntekranz" und "Heideblick" an der Stockumer Straße 133 sind viele Schrebergärtner immer noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

von Von Florian Groeger

, 06.08.2008
Schrebergärten unter Wasser

Waltraud Breit zeigt ihre "verhagelten" Ernte. Vielen ihrer Nachbarn erging es ähnlich.

Das Wasser unterspülte viele Gärten und hinterließ bis zu 20 Zentimeter tiefe Fugen in den Fußwegen. Im Gartenverein "Zur Quelle" musste die Stadt einen Fußweg komplett absperren. Und auch die angrenzende Emscher trat über die Ufer. Taubeneiergroße  Hagelkörner beschädigten zahlreiche Autos auf den Parkplätzen und zerstörten die Dächer vieler Gewächshäuser. Den Schrebergärtnern steht der Schrecken immer noch ins Gesicht geschrieben: "Ich und mein Mann stecken viel Geld und Arbeit in unseren Garten, aber das Hochwasser hat inherhalb weniger Minuten alles zerstört", berichtet das Ehepaar Schanofski.

Auch Waltraud Breit ist immer noch geschockt: "Es war einfach fürchterlich. Unser Schrebergarten stand komplett unter Wasser und wir standen knöcheltief im Schlamm. Ein vergleichbares Unwetter habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt." Vielen ihrer Nachbarn erging es ähnlich - über das Hochwasser wird man in den Schrebergärten noch lange sprechen.