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Schröder denkt an NBA-Wechsel - Gespräche nächste Woche

Braunschweig. Dennis Schröder ist nicht zufrieden mit seinem Club Atlanta Hawks. Daraus macht der Basketball-Star keinen Hehl. Wenn der Verein keine Ambitionen entwickelt, will er weg. Auch seinen Kollegen in der Nationalmannschaft macht er Feuer.

Schröder denkt an NBA-Wechsel - Gespräche nächste Woche

Kann sich einen Clubwechsel vorstellen: Dennis Schröder. Foto: Julian Stratenschulte

Basketball-Star Dennis Schröder bereitet seinen Abschied von den Atlanta Hawks vor. Nach einer enttäuschenden Saison und dem deutlich verpassten Einzug in die NBA-Playoffs denkt der 24-Jährige ernsthaft an einen Vereinswechsel.

„Ich weiß nicht, was die Organisation vorhat“, sagte Schröder am Montag in seiner Heimatstadt Braunschweig. „Aber ich muss auch individuell denken und schauen, was für mich am besten ist.“

Schröder hatte mit den Hawks in dieser Saison nur den letzten Platz in der Eastern Conference belegt und zu keiner Zeit ernsthaft die Chance, die Playoffs zu erreichen. „Vier Jahre haben wir immer oben mitgespielt. Natürlich ist es eine Umstellung für mich, dann Letzter oder Vorletzter zu sein“, sagte Schröder.

„Persönlich war es eine gute Saison. Ich habe wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Aber für das Team war es schwieriger“, sagte der Point Guard. In der kommenden Woche will Schröder wieder nach Atlanta fliegen und dann das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen. „Natürlich beunruhigt mich das ein bisschen, wenn die Organisation nicht weiß, wo sie hin soll.“ Sein Agent wird bereits in dieser Woche ausloten, was die Hawks vorhaben. Schröders Vertrag in Atlanta läuft noch bis 2020, ein Wechsel wäre über einen Trade aber möglich.

Die Hawks hatten vor der Saison einige Leistungsträger gehen lassen. Nach dieser Spielzeit trennte sich Atlanta auch von Trainer Mike Budenholzer, der Schröder zum Stammspieler gemacht hatte. Neuer Coach ist Lloyd Pierce.

Als mögliche neue Clubs nannte Schröder die Indiana Pacers und die Milwaukee Bucks. „Die gehen mit der Organisation in die richtige Richtung“, sagte der 24-Jährige. Vor allem ein Engagement bei den Pacers könne er sich gut vorstellen. Mit Indiana-Spieler Victor Oladipo verbindet ihn seit dem gemeinsamen Draft 2013 eine Freundschaft. „Eine Kombi mit ihm wäre eine gute Sache“, sagte Schröder, der sich innerlich schon von Atlanta verabschiedet zu haben scheint. „Atlanta ist meine Stadt, ich bin da gedraftet geworden. Ich habe tolle Erinnerungen.“

Auf sein Mitwirken in der deutschen Nationalmannschaft in diesem Sommer soll ein möglicher Club-Wechsel aber keinen Einfluss haben. „Wenn ich sage, ich spiele, dann spiele ich. Da kann kein Trainer der Welt kommen und sagen, dass ich nicht spiele.“ Deutschland trifft in der WM-Qualifikation am 29. Juni in Braunschweig auf Österreich, drei Tage später geht es in Belgrad gegen Serbien.

Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl ist in der WM-Qualifikation noch ungeschlagen. Bislang konnte Schröder aber nicht mitwirken, weil die Partien parallel zur NBA-Saison stattfanden. Schröder hat mit dem Team große Ziele. „Mein Ziel ist eine Medaille. Warum soll ich sonst spielen?“, sagte Schröder mit Blick auf die WM in China. „Wenn ich meine Zeit im Sommer opfere, dann soll die Medaille das Ziel sein. Das soll für jeden gelten, sonst braucht er nicht zu spielen.“

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