Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Schrötter guter Siebter zum WM-Auftakt - Öttl schimpft

Doha. Beim ersten Rennwochenende der Motorrad-WM-Saison 2018 duelliert sich Marcel Schrötter mit prominenten Gegnern und wird Siebter. Philipp Öttl schimpft hingegen nach einem unverschuldeten Sturz auf seinen Unfallgegner. Und im MotoGP geht das Duell Marquez-Dovizoso weiter.

Schrötter guter Siebter zum WM-Auftakt - Öttl schimpft

Der deutsche Moto3 Fahrer Philipp Öttl stürzte beim ersten Grand Prix der WM. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild

Der Auftakt der Motorrad-Weltmeisterschaft in Katar verlief für die deutschen Piloten mit Höhen und Tiefen. Beim ersten Saisonrennen der Moto2-WM schaffte es Marcel Schrötter in Doha mit seiner Kalex in die Top Ten und sammelte als Siebter neun Punkte.

Der 25 Jahre alte Bayer behauptete nach einem sehr guten Start seinen Platz im Vorderfeld und durfte mit dem Saisonstart zufrieden sein.

Philipp Öttl dagegen hatte Pech. Schon kurz nach dem Start stürzte der 21-Jährige Bad Reichenhaller, der von Darryn Binder unverschuldet aus dem Rennen gerissen wurde. Sieger im MotoGP wurde Vizeweltmeister Andrea Dovizioso vor Titelverteidiger Marc Marquez.

Nur 27 Tausendstelsekunden trennten den italienischen Ducati-Piloten Dovizioso im Ziel vom spanischen WM-Champion Marquez. Valentino Rossi aus Italien fuhr mit seiner Yamaha als Dritter über die Linie und feierte sein 228. WM-Podium.

„Ich hatte Probleme, an der Spitzengruppe dran zu bleiben“, hatte zuvor Schrötter bei Eurosport eingeräumt. Im Zielsprint unterlag er nur knapp den KTM-Piloten Miguel Oliveira (Portugal) und Brad Binder (Südafrika). „Leider konnte ich die KTMs am Ende nicht hinter mir halten. Katar war in der Vergangenheit schwierig für mich, doch heute lief es gut“, stellte er nach seinem siebten Rang zufrieden fest.

Der einzige deutsche Starter im Moto2-Rennen aus Pflugdorf kam 11,4 Sekunden hinter dem Tagesbesten ins Ziel. Es siegte der Italiener Francesco Bagnaia vor seinem Landsmann Lorenzo Baldassarri. Die beiden Schützlinge von Motorrad-Ikone Valentino Rossi lagen bei der Zieldurchfahrt eine Zehntelsekunde auseinander.

Im Moto3-Rennen durfte sich Öttl gute Chancen auf ein Spitzenergebnis ausrechnen. Der Deutsche ging von Position acht ins Rennen, wurde aber schon in der Startphase zu Sturz gebracht. KTM-Markenkollege Binder verursachte die Kollision. Es war nicht das erste Mal, dass der Südafrikaner und der Deutsche aneinander gerieten. Nach dem Ausfall ärgerte sich Öttl über den erneuten Zwischenfall mit Binder. „Bei einem so kleinen Gehirn kann man wohl nicht viel dazulernen. Das klingt hart, aber es ist so“, schimpfte er. Vater Peter Öttl schlug bei ServusTV mildere Töne an: „Binder ist innen reingefahren, ihm ist das Hinterrad weggerutscht und er hat Philipp mitgenommen.“

Den Sieg im Moto3-Rennen holte sich Honda-Pilot Jorge Martin aus Spanien. Neben ihm standen in Aron Canet (Spanien) und Lorenzo Dalla Porta (Italien) zwei weitere Honda-Piloten auf dem Podium.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Motorenmix

DTM-Boss Berger will nach Mercedes-Aus ein „Zeichen setzen“

München. Die Zukunftsfrage der DTM ist das große Thema für Gerhard Berger. Der Boss der Rennserie muss nach dem angekündigten Abschied von Mercedes eine Lösung finden. Mit VW führte Berger schon Gespräche, und er bringt eine weitere Lösung ins Spiel.mehr...

Motorenmix

Öttl in Top Sechs, Schrötter mit Glück im Unglück

Austin. Bei der Motorrad-Weltmeisterschaft hat Philipp Öttl Punkte gesammelt, Marcel Schrötter stürzte dagegen im dritten Saison-Rennen. In der Moto-GP gewann ein Weltmeister.mehr...

Motorenmix

Titelverteidiger Rast vor DTM-Saison zurückhaltend

Hockenheim. DTM-Champion René Rast sieht sich vor der neuen Saison nicht als Favorit. „Die DTM ist extrem eng. Es gibt viele Fahrer, die das Potenzial haben, den Titel zu gewinnen“, sagte Rast in Hockenheim der Deutschen Presse-Agentur.mehr...

Motorenmix

Motorrad-WM: Deutsche Teams jubeln, die Fahrer weniger

Termas de Rio Hondo. Marcel Schrötter kämpft sich beim zweiten Rennen der Saison 2018 von Startplatz 20 in die Top 10 vor, steht aber im Schatten von Teamkollege Xavi Vierge. Philipp Öttl setzt auf die falschen Reifen und beendet den Argentinien-Grand-Prix nur als 23.mehr...