Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Schüler entdeckt 1000 Lichtjahre entfernten Planeten

London (dpa) Ein britischer Schüler hat einen bisher unbekannten Planeten entdeckt. «WASP-142b» kreise um einen 1000 Lichtjahre entfernten Stern, teilte die Keele University mit.

Schüler entdeckt 1000 Lichtjahre entfernten Planeten

Tom Wagg vor dem Keele-Observatorium: Der britische Schüler hat einen bisher unbekannten Planeten entdeckt. Foto: Keele University

Der 15-Jährige absolvierte demnach ein einwöchiges Praktikum an der Uni, als er die winzige Verdunklung im Licht des Sterns ausmachte - verursacht vom vorbeiziehenden Planeten.

Es habe dann allerdings noch zwei Jahre gebraucht, die Entdeckung zu bestätigen, hieß es - «WASP-142b»-Entdecker Tom Wagg ist inzwischen 17. «Ich bin hocherfreut, einen neuen Planeten gefunden zu haben, und sehr beeindruckt, dass man sie auch so weit entfernt noch entdecken kann», wird er zitiert. «WASP-142b» sei etwa so groß wie der Jupiter und umrunde seinen Stern in nur zwei Tagen - die Erde braucht dafür 365 Tage.

Beim WASP-Projekt (Wide Angle Search for Planets) werden Bilder des Nachthimmels abgesucht, auf denen Millionen von Sternen zu sehen sind. Waggs gelang ein echter Glückstreffer. Insgesamt gut 1000 Planeten seien inzwischen außerhalb unseres Sonnensystems von Astronomen weltweit aufgespürt worden, so die Uni. «Tom ist wohl der jüngste von ihnen.» Er wolle nun an der Keele University Physik studieren.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wissenschaft

Dramatischer Insektenschwund in Deutschland

Krefeld (dpa) Kiloweise sammelten Forscher in den vergangenen 27 Jahren Insekten aus aufgestellten Fallen. Die Auswertung der Sammeldaten bestätigt: Die Insektenzahl schwindet vielerorts erheblich.mehr...

Wissenschaft

Wissenschaftler wollen Garnelen möglichst vegan ernähren

Bremerhaven (dpa) Garnelen aus Deutschland sind noch ein Nischenprodukt, haben aber nach Expertenansicht Potenzial. Deshalb liegt es für Forscher des Alfred-Wegener-Instituts nahe, sich das Futter genauer anzuschauen: Es soll möglichst ohne umstrittenes Fischmehl auskommen.mehr...

Wissenschaft

Tiger soll wieder in Kasachstan heimisch werden

Astana (dpa) Der Tiger ist in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht, Tierschützer kämpfen für den Erhalt der Art. Ein neues Projekt in Kasachstan soll helfen, verlorenen Lebensraum für die Raubkatze zurückzugewinnen.mehr...

Wissenschaft

Ausstellung über Klima und Evolution in Halle

Halle (dpa) Drei Höhlenlöwen jagen ein Mammut und ihr Junges - diese Szene mit den lebensecht erscheinenden Tieren ist beim Landesmuseum Halle in Sachsen-Anhalt aufgebaut worden. Sie ist Teil der Sonderausstellung "Klimagewalten - Treibende Kraft der Evolution" vom 30. November 2017 bis 21. Mai 2018.mehr...

Wissenschaft

Forscher: Glasfassaden sind für Fledermäuse lebensgefährlich

Pöcking (dpa) Senkrechte Glasfassaden und andere glatte Flächen täuschen das Sinnessystem von Fledermäusen. Sie knallen dagegen, weil sei meinen, freien Flug zu haben, wie Forscher herausgefunden haben. Eine große Gefahr für die Tiere.mehr...

Wissenschaft

Gravitationswellen kollidierender Neutronensterne erfasst

Hanford/Livingston/Pisa (dpa) Gerade erst wurde der direkte Nachweis von Gravitationswellen mit dem Physik-Nobelpreis gewürdigt. Nun zeichneten Forscher erneut ein spektakuläres Gravitationswellen-Signal auf.mehr...