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Schüler gestalteten Pausenhalle der Wickeder Hauptschule neu

Kooperation mit Werkhof

25 Schüler der Hauptschule Wickede und fünf Jugendliche vom Werkhof gestalteten die Pausenhalle der Schule neu. Die Ideen dafür sammelten sie im Kunstunterricht, aber auch im Fach Mathe beschäftigten sie sich mit der Malerei.

WICKEDE

von Von Uwe Brodersen

, 01.06.2012
Schüler gestalteten Pausenhalle der Wickeder Hauptschule neu

Jede Menge Farbe brachten die Jugendlichen auf die Wand der Pausenhalle.

Vor allem in Gelb, Rot und Blau gestalteten rund 25 Schüler der Hauptschule Wickede gemeinsam mit fünf Jugendlichen vom Werkhof die Pausenhalle ihrer Schule.Somit sieht die „Visitenkarte“ der Schule am Dollersweg jetzt attraktiver aus. Kreise lockern die farbigen Rechtecke auf. Das Motto der zweiwöchigen Aktion lautet „Bunt ist rund“. „Damit weisen wir bereits indirekt auf die Veranstaltungsreihe ‚Bunt statt braun‘ gegen Rechts im September im Stadtbezirk Brackel hin“, erläutert Schulsozialarbeiterin Birgit Gockel.

Malermeister Alexander Schapp vom Werkhof leitete die Jugendlichen an und gab ihnen einen ersten Einblick in den Beruf des Malers und Lackierers. Er lobt ihren Einsatz, auch seien sie immer pünktlich. „Wir haben auch die Decke der Pausenhalle gestrichen.“ Angesichts der Deckenfläche ein ganz schönes Stück Arbeit.  Schapp erläutert, dass die Wandgestaltung sich an den vorherrschenden Farben des Gebäudes orientiere. Die Entwurfsideen wurden im Kunstunterricht gesammelt, die Flächen und der Verbrauch an Farbe wurden in der Mathestunde berechnet.Gearbeitet wurde in täglichen Schichten, die jeweils aus vier Schülern bestanden.

 Das Projekt trägt zur Identifikation der Schüler mit ihrer Schule bei. Die 2008 gemeinsam mit den Schülern gestaltete Fassade der Schule wirkt bis heute positiv nach. Seit zwei Jahren gibt es dort keine Schmierereien mehr. „Der Anstrich der Pausenhalle wird mit 600 Euro aus dem Aktionsfonds Soziale Stadt finanziert“, teilte Barbara Dreja, die Aktionsraumbeauftragte für Wickede, mit.   

Heranführung an den Arbeitsmarkt
Das Projekt zur Gestaltung des Schulumfeldes gehört zum Förderzentrum. Dies ist ein Instrument des Jobcenters in Zusammenarbeit mit der Bietergemeinschaft Plan B, die aus Werkhof, dobeq, Grünbau, Stadtteil-Schule und Sozialamt besteht. Ziel ist die Heranführung von jungen Menschen unter 25 Jahren an den Arbeitsmarkt.

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