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Schülerparlament entscheidet über Spielplatzgestaltung

Holte-Grundschule bekommt Kletterturm

Vor der Holte-Grundschule soll ein neuer öffentlicher Spielplatz entstehen. Über die Gestaltung dürfen die Schüler entscheiden. Und die haben glücklicherweise ein Schülerparlament, dem das Jugendamt jetzt vier mögliche Gestaltungen vorgestellt hat.

29.10.2016
Schülerparlament entscheidet über Spielplatzgestaltung

Hiltrud Schröder und Daniel Binder stellten dem Schülerparlament die eingereichten Vorschläge zum Neubau des Spielplatzes vor. Besonders gut kamen die Spielgeräte an, die ein Thema haben.

Hiltrud Schröder und Daniel Binder vom Büro für Kinderinteressen präsentierten den Abgeordneten und den Klassensprechern die ersten Ideen von Spielplatzausstattern. Mit überraschend viel Sachverstand bewerteten die Klassensprecher die vier Ideen.

Vorschlag 1:

Die erste Idee war ein Kletterpark mit aneinandergebauten Kisten- und Rohr-Elementen, der viele Verstecke bietet. Doch die erste Reaktion der Kinder war ablehnend: "Holz? Das fault doch sofort", hörte man mehrere Stimmen rufen.

Vorschlag 2:

Da gefiel der zweite Vorschlag schon besser. Ein kunstvoll gestalteter Kletterturm aus Stahl mit Rutsche und Seilen und vielen Kletterelementen. Die Freude über diesen Vorschlag wurde aber von echter Begeisterung über Vorschlag Drei abgelöst.

Vorschlag 3:

Ein Kletterturm in Form einer Rakete. Man kann die Rakete unten besteigen und oben über eine Rutsche wieder verlassen. Weitere Spielelemente passten ebenfalls zum Thema Raumfahrt. Der Designer erklärte den Matsch-Hügel kurzerhand zur Mondlandschaft.

Vorschlag 4:

Vorschlag Nummer Vier liefert nicht nur ein Thema, sondern sogar eine Geschichte. Die eines Drachen, der in Lütgendortmund notlandet. Der Körper des Drachen bietet dabei verschiedene Kletterelemente, eine Rutsche führt aus dem Rachen heraus. Auch dieses Spielgerät sieht sehr spektakulär aus.

Jetzt werden die Kinder ihr Votum abgeben können, welcher Vorschlag verwirklicht werden soll. Und das geht so: Die Klassensprecher stellen die Ideen in ihrer Klasse vor. Die Schüler können dann jeweils einen Punkt auf das Spielgerät kleben, das sie bevorzugen. Nach rund zwei Wochen endet die Abstimmung und das Ergebnis geht zum Jugendamt. Dann können die Kinder, die jetzt abgestimmt haben, bereits im Frühjahr auf dem selbstgewählten Spielgerät spielen.