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Schul-Schiedsstellen - Schüler in NRW sollen Unruhestifter strafen

DÜSSELDORF In einem bundesweit einmaligen Pilotprojekt sollen Schüler in Nordrhein-Westfalen Unruhestifter an ihren Schulen selbst strafen können.

Schul-Schiedsstellen - Schüler in NRW sollen Unruhestifter strafen

NRW-Schulministerin Barbara Sommer

Wie das NRW-Schulministerium am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, sollten die neuen Schul-Schiedsstellen auf Anregung der Schulleitung immer dann einschreiten, wenn Pennäler durch Schwänzen, Mobbing oder Rangeleien auf dem Pausenhof auffallen.

Sie könnten zum Beispiel einen Unterrichtsstörer zu sozialer Arbeit oder einer öffentlichen Entschuldigung „verurteilen“.

Grenzen aufzeigen

„Wenn Kinder und Jugendliche sich etwas zuschulden kommen lassen, müssen ihnen rasch die Grenzen aufgezeigt werden“, sagte Schulministerin Barbara Sommer (CDU). Das Urteil Gleichaltriger sei dabei oft wirksamer als das von Erwachsenen. Die Schiedsstellen setzen sich jeweils aus drei speziell geschulten Jugendlichen verschiedener Schulformen zusammen.

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