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Schule wird praxisnäher

DÜSSELDORF Alle Schülerinnen und Schüler von der Förderschule bis zum Gymnasium sollen künftig besser und effektiver als bislang auf das Berufsleben vorbereitet werden.

Schule wird praxisnäher

Die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Sommer.

„Wir wollen, dass der Anschluss nach der Schule passt“, sagte Schulministerin Barbara Sommer (CDU) gestern in Düsseldorf. Gemeinsam mit der Leiterin der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, Christiane Schönefeld, stellte sie dazu eine mit 30 Mio. Euro ausgestattet Rahmenvereinbarung zur Berufsorientierung vor.  

Sie gilt zunächst bis 2010 und sieht u. a. folgendes vor: Jede weiterführende Schule in NRW erhält künftig einen persönlichen Berufsberater der örtlichen Arbeitsagentur. Im Gegenzug muss jedes Lehrerkollegium einen qualifizierten Kollegen für die Berufs- und Studienberatung stellen. „Berufskunde“ soll von Klasse acht an Bestandteil des regulären Unterrichts in dafür eigens eingerichteten und gestalteten Berufsorientierungsbüros (BOB )werden. Dort sollen u. a. schriftliche Bewerbungen eingeübt, Bewerbungsgespräche simuliert und Verhaltenstraining abgehalten werden.  

     In mehrtägigen Berufsorientierungscamps sollen Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs gemeinsam über ihre Berufschancen informiert werden.Insgesamt steht den Schulen ein Katalog von zehn Modulen zur Verfügung, die die bisherige Praxis der Berufsberatung auf ein völlig neues Niveau heben soll.

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