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Alle Artikel zum Thema: Schulen

Schulen

Lünen Wie geht es mit Leo- und Osterfeldschule weiter? Beide sind marode, deswegen besteht dringender Handlungsbedarf. Die Verwaltung hat sich jetzt auf eine der vielen Varianten festgelegt. Klar ist: Teuer wird es in jedem Fall.mehr...

Düsseldorf. Nach der Verwirrung um den Schulunterricht während des Orkans „Friederike“ reißt die Kritik nicht ab. „Der Ärger vieler Eltern und Lehrkräfte ist absolut nachvollziehbar“, sagte die bildungspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Sigrid Beer, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag). Schüler, Eltern und Lehrkräfte bräuchten im Falle eines solchen Sturms eine einheitliche Empfehlung. Einige Schulen hatten zunächst trotz der Sturmwarnung Unterricht erteilt und die Schüler dann nach der zweiten oder dritten Stunde nach Hause geschickt. Dadurch waren manche Kinder auf dem Heimweg mitten in den Sturm geraten.mehr...

Ulan-Ude. Beim dritten Angriff in einer russischen Schule innerhalb einer Woche hat ein Neuntklässler sechs Menschen verletzt. Der Junge griff in Ulan-Ude in Sibirien eine siebten Klasse mit einer Axt an, wie das Staatliche Ermittlungskomitee in Moskau mitteilte. Außerdem zündete er im Klassenzimmer einen Molotow-Cocktail. Verletzt wurden fünf Schüler und eine Lehrerin. Auch der mutmaßliche Täter sei ins Krankenhaus gebracht worden. Bereits am Montag und Mittwoch hatten Schüler andere Kinder angegriffen, einmal in Perm, einmal in einer Dorfschule im sibirischen Gebiet Tscheljabinsk.mehr...

Düsseldorf. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat Kritik wegen teils chaotischer Verhältnisse bei der Schließung von Schulen wegen des Sturmtiefs „Friederike“ zurückgewiesen. Die Schulleitungen könnten in Abstimmung mit den Schulträgern frei entscheiden, ob sie aufgrund extremer Wetterverhältnisse die jeweilige Schule schließen oder den Unterricht vorzeitig beenden, sagte Gebauer am Donnerstag in Düsseldorf. Dies sei die verbindliche Rechtsgrundlage. Die Eltern könnten zudem für sich entscheiden, ihre Kinder zuhause zu lassen.mehr...

Ahaus. Beim Spielen zweier Schüler mit einer Silvesterrakete in einer Schule in Ahaus ist der Sprengkörper explodiert, quer durch den Flur des Gebäudes geflogen und schließlich im Lehrerzimmer gelandet. Eine 15-jährige Schülerin wurde leicht am Fuß verletzt. Zuvor hatten zwei Schüler in der Pause mit der Rakete hantiert. Einer der Jugendlichen zündete die Rakete an, der andere warf sie fort, damit sie nicht in seiner Hand explodiert, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.mehr...

Eberbach. Zeugen befragen, Fahrzeug untersuchen - am Tag nach dem Unfall in Eberbach suchen Ermittler nach Hinweisen. Warum kommt ein Bus von der Straße ab und prallt fast ungebremst gegen eine Hausfassade? Ein Experte fordert indes bessere Sicherheitsvorkehrungen in Bussen.mehr...

Celle. Kosten für Schulbücher müssen Hartz-IV-Empfängern vom Jobcenter bezahlt werden. Das hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen entschieden. Geklagt hatte eine Schülerin der gymnasialen Oberstufe. Sie hatte unter anderem die Erstattung von 135,65 Euro für den Kauf von Schulbüchern als Zusatzleistung zum Regelbedarf gefordert. Das Jobcenter bewilligte mit dem sogenannten Schulbedarfspaket insgesamt 100 Euro pro Schuljahr und verwies auf die vorgesehene Pauschale.mehr...

Düsseldorf/Berlin. Für ihr Engagement haben drei Lehrerinnen und drei Pädagogen-Teams aus Nordrhein-Westfalen den „Deutschen Lehrerpreis“ erhalten. In der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“ wurden am Montag Gisela Ebeling aus Bünde, Marion Helle-Laumann aus Essen und Beate Schulte aus Mülheim an der Ruhr mit einem Preis geehrt. Das teilten die Initiatoren des Wettbewerbs, der Deutsche Philologenverband und die Vodafone Stiftung, in Berlin mit. Ehrlichkeit und Fairness im Unterricht gehörten zu den Begründungen, mit denen die Schüler ihre Lehrerinnen vorgeschlagen hatten.mehr...

Celle. Eine „Pionierentscheidung“ hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen gefällt: Der Gesetzgeber müsse das gesamte menschenwürdige Existenzminimum einschließlich der Kosten des Schulbesuchs sicherstellen. Dazu zählen auch die Kosten für Bücher.mehr...

Duisburg. Neu ausgebildete Grundschullehrer in Nordrhein-Westfalen sollen künftig mehr Geld verdienen. Dies seien besoldungsrechtliche Konsequenzen aus der 2009 veränderten und verlängerten Lehrerausbildung für den Grundschulbereich, sagte der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Schulministerium, Mathias Richter, am Freitag bei einem Termin in Duisburg.mehr...

Duisburg. In Nordrhein-Westfalen sind viel zu viele Rektorenstellen an Grundschulen vakant. In Duisburg wollen Stadt und Land jetzt in einem neuen Projekt Lehrer für den Job interessieren. Ein Jahr dauert das Programm.mehr...

Mönchengladbach. Beim Versteckspielen auf einem Schulhof in Mönchengladbach hat sich ein Grundschüler eingeklemmt und damit einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der zehn Jahre alte Junge sei am Dienstag auf einen Container geklettert und habe sich auf der Rückseite wieder herunter gelassen, teilte die Feuerwehr mit. Der zwei Meter hohe Behälter stand etwa 25 Zentimeter von einer Hauswand entfernt. Da der Abstand nach unten hin jedoch enger wurde, blieb der Junge dort stecken.mehr...

Düsseldorf. Die steigende Nachfrage nach Kinderbetreuung und die Rückkehr zu neun Jahren Gymnasium (G9) stellt die Städte in Nordrhein-Westfalen vor neue finanzielle Herausforderungen. Vor dem Umstieg auf G9 müsse die nordrhein-westfälische Landesregierung eine belastbare Kostenkalkulation vorlegen, sagte der Vorsitzende des Städtetags NRW, Bielefelds Bürgermeister Pit Clausen der Deutschen Presse-Agentur. Ein zusätzlicher Jahrgang erfordere mehr Unterrichts- und Fachräume, mehr Lehr- und Lernmedien, mehr Schülerbeförderung und Personal. Die Städte erwarteten eine vollständige Erstattung zusätzlicher Kosten.mehr...

Erfurt. Jugendliche sollten nach Meinung des künftigen Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz, Helmut Holter, in der Schule mehr über das demokratische System lernen. „Das muss sich wie ein roter Faden durch die Fächer ziehen“, sagte der Thüringer Bildungsminister der dpa in Erfurt. Andernfalls befürchtet der Linkspartei-Politiker, dass sich das politische Gefüge weiter in Richtung AfD verschiebt. Holter übernimmt im Januar turnusgemäß den Vorsitz der Ministerkonferenz. Demokratiebildung soll ein Schwerpunkt seiner Amtszeit werden.mehr...

Stuttgart. Seiteneinsteiger in den Lehrerberuf müssen aus Sicht des Verbandes Bildung und Erziehung besser vorbereitet werden. „Wenn wir schon auf Seiteneinsteiger zurückgreifen müssen, dann sollten diese wenigstens pädagogisch-didaktische Grundkenntnisse erhalten, bevor sie im Klassenzimmer stehen“, sagte VBE-Vorstandsmitglied Gerhard Brand der dpa. Ein Monat Vollzeit-Qualifizierung der Akademiker in einem Seminar für Didaktik und Lehrerbildung sei das Mindeste. Danach müsse die Lehrkraft parallel zum Unterrichten das Seminar besuchen.mehr...

Beruf und Bildung

28.12.2017

Als Software-Entwickler an die Schultafel

Stuttgart. Sie haben kein Referendariat in der Tasche und keine pädagogischeAusbildung: 150 Direkteinsteiger wurden zu Schuljahresbeginn im Südwesten als Lehrer eingestellt. Zwei aus der IT-Branche erzählen, wie es ist, plötzlich vor einer Klasse zu stehen.mehr...

Berlin. An den Grundschulen sind bundesweit rund 1000 Schulleiter-Stellen unbesetzt. Das hat eine „Bild“-Umfrage unter den Kultusministerien der Länder ergeben. Der Lehrerverband schätzt, dass derzeit an jeder zehnten Grundschule die Leitungsstelle unbesetzt ist. Die Gesamtzahl fehlender Lehrer schätzt der Verband auf 20 000. Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Marlis Tepe, sagte dem Blatt: Der Job sei stressig, lohne sich finanziell kaum und werde mit immer mehr Aufgaben überfrachtet.mehr...

Berlin. 2017 war auch das Jahr ernüchternder Ergebnisse bei Schulstudien - doch was folgt daraus? Während die Länder die Wirksamkeit von Förderprogrammen prüfen wollen, fordern Bildungsverbände mehr Lehrer.mehr...

Berlin. Deutschlands Grundschüler fallen im internationalen Vergleich teils deutlich zurück - Bildungsverbände pochen nun auf mehr Lehrer. Besserer Unterricht lasse sich nicht verordnen. Dazu brauche Deutschland mehr Lehrer, die unter guten Bedingungen arbeiten können, sagte die Vorsitzende des Philologenverbands, Susanne Lin-Klitzing, der dpa. Der IQB-Bildungstrend hatte gezeigt, das die Viertklässler in den letzten fünf Jahren in Mathe, beim Zuhören und in Rechtschreibung zurückgefallen sind. Eine andere Studie stellte den Schülern auch beim Lesen ein schlechtes Zeugnis aus.mehr...

Berlin. 2017 war auch das Jahr ernüchternder Ergebnisse bei Schulstudien - doch was folgt daraus? Während die Länder die Wirksamkeit von Förderprogrammen prüfen wollen, fordern Bildungsverbände mehr Lehrer.mehr...

Korneuburg. In Österreich hat sich der Verdacht gegen einen Lehrer ausgeweitet, der Schülerinnen an einem Gymnasium sexuell missbraucht haben soll. Nach Informationen der Nachrichtenagentur APA könnte sich der Pädagoge, der an der Schule Werkerziehung unterrichtet hat, an Dutzenden Kindern vergriffen haben. Der Lehrer soll sich perfider Methoden bedient haben, indem er etwa vorgab, im Dunkeln Experimente durchzuführen. Bei den Betroffenen handelt es sich großteils um Mädchen im Alter von elf und zwölf Jahren.mehr...

Düsseldorf. An nordrhein-westfälischen Schulen unterrichten immer mehr Lehrerinnen. Knapp drei Viertel aller Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen seien im vergangenen Schuljahr Frauen gewesen, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit. Nur noch 27,5 Prozent der 156 260 hauptberuflichen Lehrer waren demnach Männer.mehr...

Düsseldorf. Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen erhalten vom Land ab sofort erheblich mehr Mittel für den gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung. Das Landeskabinett gab am Dienstag in Düsseldorf 60 Millionen Euro Jahresförderung frei. Nach Angeben des Schulministeriums sind das 20 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die neue Summe soll für das laufende Schuljahr gelten und die beiden folgenden Jahre.mehr...

Düsseldorf. Grundschüler im Offenen Ganztag (OGS) in Nordrhein-Westfalen sollen künftig mehr Freiraum für Aktivitäten außerhalb der Schule bekommen. Den Schülerinnen und Schülern solle leichter ermöglicht werden, sich regelmäßig etwa in Sportvereinen, Musikschulen oder Kirchen, Vereinen und Jugendgruppen zu engagieren. Das teilte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Dienstag in Düsseldorf mit. Schon zum nächsten Schulhalbjahr solle es „Klarstellungen“ zu Ausnahmen von der Teilnahme an der OGS geben.mehr...

Wiesbaden. Erstmals seit 2009 ist die Zahl der pensionierten Lehrer wieder gesunken. Im Jahr 2016 wurden nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes etwa 25 500 verbeamtete Lehrer in den Ruhestand versetzt, das waren 8,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 2014 und 2015 war mit jeweils 27 900 der Höchstwert seit Beginn der Statistik 1993 erreicht worden. Die Zahl der Pensionierungen sei seit 2006 mit mindestens 18 000 pro Jahr auf einem hohen Niveau, da bis in die 1970er Jahre wegen der großen Schülerzahlen viele Lehrer eingestellt worden seien, berichtete das Statistische Bundesamt.mehr...

Berlin. Immer wieder versprühen Jugendliche Reizgas in der Schule. Was meist nur ein Spaß sein soll, endet oft in ärztlicher Behandlung. Trotzdem ist Pfefferspray weiterhin in Drogeriemärkten zu kaufen.mehr...

Düsseldorf. Experten haben einen verpflichtenden Test für Viertklässler in Nordrhein-Westfalen gefordert, um Empfehlungen für die weiterführenden Schulen treffender und gerechter zu machen. Selbst bei gleichen Fähigkeiten und Noten erhielten Grundschüler aus bildungsfernen Familien viel seltener eine Empfehlung für das Gymnasium als Kinder von Eltern mit Abitur. Das sagte Ricarda Steinmayr am Freitag in Düsseldorf bei der Vorstellung einer Studie der Uni Dortmund mit fast 2000 Viert- und Neuntklässlern. Um das Potenzial der Kinder exakter einschätzen zu können und zugleich mehr soziale Gerechtigkeit zu schaffen, solle ein landesweiter objektiver Lese- und Mathe-Kompetenztest eingeführt werden.mehr...

Goch. Wegen eines beißenden Geruchs in einem Gymnasium in Goch am Niederrhein sind 31 Schüler und zwei Lehrerinnen in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Betroffenen hatten über Husten und gereizte Augen geklagt, teilte die Polizei mit. Unmittelbar nach dem Vorfall habe sich eine Schülerin gemeldet und zugegeben, in dem Gebäude Reizgas versprüht zu haben. Sie wurde zur Vernehmung mit auf die Wache genommen. Einsatzkräfte der Feuerwehr belüfteten die Klassenräume anschließend mithilfe eines Gebläses.mehr...

Düsseldorf. Das Volksbegehren „G9-jetzt-NRW“ ist gescheitert - die Kernforderung nach Abkehr vom „Turbo-Abitur“ in Nordrhein-Westfalen wurde aber erreicht. Diese Bilanz hat der Sprecher der Initiative, Marcus Hohenstein, am Montag in Düsseldorf gezogen.mehr...

Schlaglichter

07.12.2017

Drei Tote nach Schüssen an US-Schule

Aztec. Bei Schüssen an einer High School in der Kleinstadt Aztec im US-Bundesstaat New Mexico sind nach Angaben der Polizei zwei Schüler und der Schütze ums Leben gekommen. Die Umstände der Tat waren zunächst unklar. In Berichten war zuerst auch von 15 Verletzten die Rede gewesen. Das wurde aber nicht bestätigt. Die Polizei von New Mexico schrieb auf Twitter: „Ein verdächtiger Schütze gestorben, zwei Schüler gestorben, keine Berichte über andere Verletzungen“.mehr...

Berlin. Angesichts teils schlechter Leseleistungen der Grundschüler in Deutschland wollen die Bundesländer ihre Förderprogramme verbessern. „Uns ist klar, dass wir darauf reagieren müssen“, sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Susanne Eisenmann, in Berlin. Die Ergebnisse der jüngsten Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) seien „schlicht schlecht“. Laut der Studie stieg der Anteil der Viertklässler mit einer nur rudimentären Lesefähigkeit von 16,9 Prozent im Jahr 2001 auf 18,9 Prozent 2016.mehr...

Berlin. Digitale Kompetenz ist für den beruflichen Erfolg entscheidend und gehört in die Lehrpläne der Schulen - darüber sind sich nicht nur Fachleute einig. Dabei geht es aber nicht nur um die Fakten zur Technik, sondern auch um eine kritische Auseinandersetzung.mehr...

Tübingen. Schulhunde sollen das Sozialverhalten von Kindern verbessern. Immer öfter sind daher Tiere an der Schule dabei.mehr...

Hintergründe

05.12.2017

Deutschland fällt beim Lesen zurück

Berlin. Zehntausende Schüler können nicht gut genug lesen - Tendenz steigend. Andere Staaten ziehen reihenweise an Deutschland vorbei. Für die Bundesregierung ist die neuste Schulstudie ein Weckruf.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

05.12.2017

Fast jeder fünfte Viertklässler kann nicht richtig lesen

Berlin. In den ersten vier Jahren ihrer Schulzeit sollten Kinder Grundkenntnisse in Rechnen, Lesen und Schreiben erwerben. Wie gut oder schlecht die Schüler nach der Grundstufe tatsächlich lesen können, haben Bildungsforscher nun untersucht.mehr...

Berlin. Immer mehr Kinder in Deutschland können beim Verlassen der Grundschule nicht richtig lesen. Seit 2001 ist der Anteil der Viertklässler mit einer sehr geringen Lesefähigkeit von 16,9 Prozent auf 18,9 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen. Das geht aus der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU hervor. Der Anteil der Kinder, die gerne lesen, ist seit 2001 um 5 Prozentpunkte auf rund 70 Prozent gesunken. Das sei an sich ein trauriger Befund, sagte der Studienautor Wilfried Bos.mehr...

Berlin. Daumen runter für Deutschlands Grundschulen. Zwar sind die Leseleistungen der Viertklässler unterm Strich gleich geblieben - aber andere Länder holen auf. Und viele Kinder werden abgehängt.mehr...

Berlin. Zuletzt hatten Deutschlands Grundschüler im weltweiten Vergleich ihren Platz im oberen Leistungsdrittel knapp verteidigen können. Das ergab 2012 die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung. Damals zeigte sich aber auch: Es gibt einen deutlichen Anteil von Grundschülern, die so schlecht sind, dass sie auf ihrem weiteren Schulweg erhebliche Probleme bekommen dürften. Heute werden nun in Berlin neue IGLU-Ergebnisse präsentiert. Die dabei verwendeten Testaufgaben berücksichtigten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade beim Verstehen von Texten.mehr...

Friesoythe. Ein Elfjähriger hat während des Unterrichts an einer Realschule in Niedersachsen Reizgas versprüht und dabei 16 Mitschüler verletzt. Sieben Betroffene wurden wegen Atemwegs- und Augenreizungen in Krankenhäuser gebracht, wie ein Polizeisprecher sagte. Die anderen neun wurden an Ort und Stelle behandelt. Um welches Reizgas es sich gehandelt habe, sei noch unklar. „Vermutlich war es Pfefferspray oder ähnliches“, sagte der Polizeisprecher. Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot von 100 Leuten vor Ort.mehr...

Amokdrohungen haben Großeinsätze der Polizei in Baden-Württemberg ausgelöst. Sie waren in Gymnasien in Schramberg und Offenburg per E-Mail eingegangen. Polizei und Rettungskräfte eilten daraufhin an die Schulen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Auch gegen ein Krankenhaus in Winnenden gab es den Angaben zufolge eine Drohung per E-Mail. Für das Gymnasium in Offenburg und das Krankenhaus gab die Polizei schnell Entwarnung. In Schramberg lief der Einsatz am Vormittag noch.mehr...

Amokdrohungen gegen zwei Schulen in Baden-Württemberg haben einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften ausgelöst. In zwei Gymnasien in Schramberg und Offenburg seien am Morgen per E-Mail Amokdrohungen eingegangen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Polizisten umstellten die Schulen, Schüler und Lehrer brachten sich den Angaben zufolge in den Klassenräumen in Sicherheit. Beamte durchsuchten die Gebäude. Es gebe aber keine Bestätigung für eine tatsächliche Bedrohung. Schüler und Lehrer seien wohlauf.mehr...

Bremen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft vermisst ein Gesamtkonzept für die schnelle Integration geflüchteter Kinder und Jugendliche in das deutsche Schulsystem. Es gebe immer noch zu wenige Lehrer und Sozialpädagogen, und oft müssten Kinder lange warten, bis sie einer Schule zugewiesen würden, sagte GEW-Chefin Marlis Tepe bei der Vorstellung der Studie „Chancen und Hoffnung durch Bildung“. Viele Kinder kämen nach Jahren der Flucht traumatisiert in Deutschland an. „Ihre erste Schulklasse ist für sie auch ihr erster sicherer Hafen.“mehr...

Bochum. In einer Bochumer Hauptschule sind am Donnerstag 44 Schüler durch Pfefferspray leicht verletzt worden. Das Reizgas war nach Angaben der Polizei in einem Flur versprüht worden. Hunderte Schüler und Lehrer mussten das Gebäude verlassen. Die meisten Betroffenen hätten sich eine Atemwegsreizung zugezogen, als sie durch die Pfefferspray-Wolke gelaufen seien. Die Polizei vermutet, dass Schüler das Reizgas versprühten. Zwei der Leichtverletzten kamen vorübergehend in ein Krankenhaus. Einer war gestürzt und hatte sich an der Hand verletzt, ein anderer hatte stärkere Atemwegsbeschwerden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.mehr...

Panorama

22.11.2017

Amok-Alarm an Duisburger Schule

Duisburg. Großeinsatz der Polizei an einer Berufsschule in Duisburg: Ein Mann mit Pistolen sei auf dem Schulgelände, sagt ein Schülerin. Nach mehreren Stunden gibt die Polizei aber Entwarnung.mehr...

Duisburg. Wegen eines Amokalarms hat die Polizei eine Berufsschule in Duisburg geräumt. Eine Schülerin habe sich bei einer Lehrerin gemeldet und angeben, sie habe auf dem Schulgelände einen mit Pistolen bewaffneten Mann gesehen, teilte die Polizei mit. Spezialeinsatzkräfte wurden alarmiert. Bei der Durchsuchung der Schule sei zunächst aber kein Verdächtiger gefunden worden. Bei der Duisburger Polizei war der Notruf am frühen Nachmittag eingegangen. Wenige Minuten später seien erste Polizeistreifen an der Schule eingetroffen und hätten mit der Durchsuchung des Gebäudes begonnen.mehr...

Duisburg. Wegen eines Amokalarms hat die Polizei eine Berufsschule in Duisburg durchsucht. Eine Schülerin habe sich am Nachmittag gemeldet und angeben, sie habe auf dem Schulgelände einen bewaffneten Mann gesehen, sagte eine Polizeisprecherin. Spezialeinsatzkräfte wurden alarmiert. Über Twitter forderten die Beamten dazu auf, den Bereich um das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg zu meiden. Man habe bisher keine Hinweise auf Verletzte. Die Lage sei ruhig. Ein Bürgertelefon wurde eingerichtet.mehr...

Duisburg. Großeinsatz der Polizei an einer Berufsschule in Duisburg: Ein Mann mit Pistolen sei auf dem Schulgelände, sagt ein Schülerin. Nach mehreren Stunden gibt die Polizei aber Entwarnung.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

22.11.2017

Grundschüler lernen programmieren

Dolgesheim. Für Maurice und Turan gehört der Unterricht mit dem Tablet-Computer zum Alltag. Ihre Schule in Rheinhessen hat schon früh damit angefangen, die Fibel um Apps zu ergänzen. Bei Hardware und Fortbildung muss noch am meisten getan werden.mehr...

Düsseldorf/Bad Lippspringe. Das Medizinische Zentrum für Gesundheit in Bad Lippspringe hat in diesem Jahr einen Deichmann-Förderpreis für Integration erhalten. Der mit 8000 Euro dotierte zweite Preis wurde am Dienstag in Düsseldorf vergeben. Das Projekt des Unternehmens „Plapperpiraten finden den Wortschatz - Mama und Papa suchen mit“ leistet Sprachförderung für Migranten. Prämiert wurden zehn Projekte, die sich bei der beruflichen Integration von benachteiligten Jugendlichen engagieren.mehr...

Düsseldorf. Die seit sechs Jahren existierenden Sekundarschulen in Nordrhein-Westfalen müssen sich gegen sinkende Schülerzahlen wappen. Vor allem im ländlichen Raum bestehe die Gefahr, dass Sekundarschulen kurz nach ihrer Gründung schon wieder geschlossen werden müssten, stellten CDU und FDP in einem gemeinsamen Antrag an den Schulausschuss des Landtages fest.mehr...

Berlin. Aufstiegschancen für Nichtakademiker, passgenaue Bildung von Flüchtlingen - an den deutschen Hochschulen ist nach Expertenmeinung noch viel Luft nach oben.mehr...

Berlin/Düsseldorf. Aufstiegschancen für Nichtakademiker, passgenaue Bildung von Flüchtlingen - an den deutschen Hochschulen ist nach Expertenmeinung noch viel Luft nach oben.mehr...

Berlin. Im Jahr 2020 werden nach einer Studie in deutschen Hochschulen mindestens 40 000 Flüchtlinge eingeschrieben sein. Es könnten aber auch doppelt so viele sein, wenn Faktoren wie fehlende Sprachkenntnisse, gesundheitliche Probleme und finanzielle Hürden beseitigt würden. Das geht aus einem Report von Stifterverband und Unternehmensberatung McKinsey hervor. „Die Motivation vieler Flüchtlinge in den ersten Monaten nach ihrer Ankunft in Deutschland ist besonders hoch“, so der Report.mehr...

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat die Entscheidung verteidigt, die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren am Gymnasium nur mit den jetzigen Dritt- und Viertklässlern zu beginnen. „Alles andere halten wir fachlich, pädagogisch und organisatorisch für nicht zu verantworten“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Um mehr Stufen mitzunehmen, sei die Zeit bis zum Start im übernächsten Schuljahr zu knapp. „Die Qualität würde leiden“, betonte die Ministerin.mehr...

Düsseldorf. Eine Gastfamilie in den USA ist für einen deutschen Austauschschüler nicht deswegen unzumutbar, weil sie auf einer US-Militärbasis wohnt. Das hat ein Richter des Düsseldorfer Landgerichts am Freitag erklärt und der Klage einer Familie aus Ingolstadt in Bayern wenig Aussichten auf Erfolg bescheinigt. Die Kläger hätten bislang nicht schlüssig vorgetragen, warum es sich bei der Gastfamilie um keine Durchschnittsfamilie handele, wie es vereinbart gewesen sei.mehr...

Düsseldorf. Am diesjährigen bundesweiten Vorlesetag nehmen auch zahlreiche Prominente aus Nordrhein-Westfalen teil. Darunter ist zum Beispiel NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Sie wird am Freitag (17. November) Kindern einer dritten Klasse aus dem Buch „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer vorlesen. Außerdem beteiligen sich Moderatorin Charlotte Maihoff („RTL Aktuell“), Autor Frank Schätzing („Der Schwarm“) oder die Komikerin Cordula Stratmann.mehr...

Berlin. Im Fall der Bildung einer Koalitionsregierung wollen Union, FDP und Grüne Grundschülern einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung gewähren. Das Ziel hätten die Unterhändler bei ihren Beratungen über die Familienpolitik grundsätzlich festgehalten, berichtet die „Rheinische Post“, der das entsprechende Papier vorliegt. Uneinig seien sich die Verhandlungspartner aber noch bei der Umsetzung. Die Sondierungsgespräche in Berlin drehen sich heute unter anderem um die Themen Außenpolitik und Migration.mehr...

Berlin. Sollte eine Jamaika-Koalition Realität werden, könnten Grundschüler einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung bekommen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hält den Plan für nicht umsetzbar.mehr...

Düsseldorf. Zum Schuljahr 2019/2020 soll das Abitur nach neun Jahren an den Gymnasien (G9) in Nordrhein-Westfalen wieder zur Regel werden. Auch G8 bleibt aber möglich. Die Kosten für den Umstieg sollen nicht an den Kommunen hängen bleiben. Entsprechende Eckpunkte für ein neues Schulgesetz hat das Landeskabinett am Dienstag in Düsseldorf beschlossen.mehr...

Aachen. Weil bei Straßenbauarbeiten in Aachen eine Gasleitung beschädigt wurde, konnten sich rund 160 Schüler eines Gymnasiums über einen fast schulfreien Montag freuen. „Als Vorsichtsmaßnahme hat die Schule den Unterricht am Montagmorgen eigenständig beendet“, sagte ein Feuerwehrsprecher.mehr...

Münster. Es ist wohl das Ende eines seit Jahren schwelenden Rechtsstreits: Zwei islamische Verbände haben das Land NRW verklagt. Sie wollten sich dauerhaft mehr Einfluss beim islamischen Religionsunterricht sichern. Das OVG zieht aber nicht mit.mehr...

London. Schulkleidung, streng geregelter Ausgang und wenig Privatsphäre bestimmen den Alltag in englischen Internaten. Warum wollen viele deutsche Schüler trotzdem dort hin?mehr...

Frauen, Familie und Senioren

06.11.2017

Junge Deutsche besuchen Elite-Schulen in England

London. Schulkleidung, streng geregelter Ausgang und wenig Privatsphäre bestimmen den Alltag in englischen Internaten. Warum wollen viele deutsche Schüler trotzdem dort hin?mehr...

Gütersloh. Unbekannte sind in Gütersloh in ein Gymnasium eingebrochen und haben das Gebäude verwüstet - für die Schüler fällt der Unterricht am Montag aus. Die Täter randalierten im Computerraum und entleerten auf zwei Etagen die Feuerlöscher, wie die Schulleitung am Morgen erklärte. Besonders schwer seien die Schäden im Lehrerzimmer. Mehrere Medien hatten zuvor über den Vorfall in der Nacht zum Sonntag berichtet.mehr...

Duisburg. Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche zeigt das Filmfestival „doxs!“ im November in mehreren Spielstätten im Ruhrgebiet. Im Rahmen der Duisburger Filmwoche stehe vom 6. bis 12. November die vielseitige Lebenswirklichkeit von jungen Menschen im Mittelpunkt, teilten die Veranstalter mit. So erzählt etwa der Film „Die Zungenschneider“ von der norwegischen Tradition, dass Kinder die Zungen aus Fischköpfen herausschneiden. „Swagger“ zeigt den Alltag von Jugendlichen in einem französischen Vorort und in „Chenelva & Sheneeva“ geht es um das Leben von siamesischen Zwillingen.mehr...

Düsseldorf. Für Herkulesaufgaben wie die Inklusion von Schülern mit Behinderung oder die Integration zugewanderter Kinder soll sich der Bund aus NRW-Sicht finanziell kräftig engagieren. Nötig sei eine gemeinsame Kraftanstrengung unter Beteiligung von Kommunen, Ländern und Bund, sagte ein Regierungssprecher in Düsseldorf mit Blick auf die Berliner Sondierungsgespräche für eine neue Bundesregierung. Dabei geht es auch um Bildungsfragen und eine mögliche Lockerung des sogenannten Kooperationsverbots, dem zufolge der Bund Schulen und Kitas nicht direkt finanziell fördern darf.mehr...

Berlin. Der Lehrermangel insbesondere an Grundschulen darf aus Sicht des Deutschen Lehrerverbandes nicht durch eine „Pädagogen-Produktion im Schnellverfahren“ bewältigt werden. Es komme auf die Qualität an, sagte der Präsident des Verbandes, Heinz-Peter Meidinger, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Wenn bei den Neueinstellungen der Anteil der Seiten- und Quereinsteiger für manche Schularten die 40-Prozent-Marke überschreite - wie etwa in Berlin oder Sachsen -, dann sei das ein echtes Problem.mehr...

Dresden. „Lehrermangel“ ist derzeit ein viel gehörtes Reizwort. Unterricht fällt aus, Klassen werden größer und etliche Bundesländer wollen mehr Pädagogen einstellen. Gleichzeitig suchen nur wenige ausgebildete Lehrer einen Job. Da bieten Quereinsteiger eine Chance. Wirklich?mehr...

Berlin. Der deutsche Lehrerverband hat wegen der vielen heruntergekommenen Schuldgebäude Sanierungsausgaben in Höhe von zehn Milliarden Euro über vier Jahre gefordert. Angesichts des skandalösen Sanierungsstaus an zahlreichen Schulen müsse im Koalitionsvertrag unbedingt ein umfassendes Investitionsprogramm für Schulrenovierungen und -sanierungen enthalten sein, sagte der Verbandsvorsitzende Heinz-Peter Meidinger der „Bild“. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hatte die Gesamtkosten für die Instandsetzung maroder Schulen bereits auf 34 Milliarden Euro beziffert.mehr...

Düsseldorf. Gute Nachricht für Schulen und Eltern: Bis 2021 ist der Erhalt von 1000 Stellen in der Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen gesichert. „Die Arbeit der Schulsozialarbeiter hat sich bewährt“, sagte NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann am Mittwoch. Von 2019 bis 2021 stellt die Landesregierung pro Jahr Mittel in Höhe von 47,7 Millionen Euro zur Verfügung, sollte der Bund die Finanzierung nicht übernehmen. Zuerst hatte die „Rheinische Post“ (Mittwoch) darüber berichtet.mehr...

Düsseldorf. Mit einer neuen Plattform sollte die Kommunikation der Lehrerkollegien ins digitale Zeitalter starten. Daraus wird nun doch nichts. Zunächst. Denn bislang ist die erhoffte Software zu schlecht, heißt es.mehr...

Düsseldorf. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) will spätere Einschulungen in Nordrhein-Westfalen leichter ermöglichen. Eine Entscheidung über eine Zurückstellung sollten die Schulleitung nicht nur auf Grundlage eines schulärztlichen Gutachtens treffen, hieß es am Donnerstag aus dem Schulministerium. Auch von den Eltern beigebrachte fachärztliche oder fachtherapeutische Stellungnahmen könnten berücksichtigt werden - sofern diese „erhebliche Anhaltspunkte mit einem belegten gesundheitlichem Bezug für eine Zurückstellung“ enthalten. Präventive Aspekte könnten ebenfalls einbezogen werden - etwa eine drohende Überbelastung des Kindes. Die „Westdeutsche Zeitung“ hatte darüber berichtet.mehr...

Jackson. Jugendliche im Süden des US-Bundesstaats Mississippi sollen zukünftig nicht mehr Harper Lees Klassiker „Wer die Nachtigall stört“ in der Schule lesen. Nach Angaben der US-Büchereivereinigung ALA geschieht das nicht der erste Fall in den Vereinigten Staaten.mehr...

Düsseldorf. Immer mehr Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen besuchen eine Ganztagsschule. Im vergangenen Schuljahr nahm fast jeder zweite der insgesamt 1,7 Millionen Schüler bis zur zehnten Klasse ein Ganztagsangebot wahr (48 Prozent), wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Vor fünf Jahren lag den Anteil demnach noch bei 35 Prozent.mehr...

München. Ein Klassenchat kann für die Kommunikation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern einige Vorteile bringen. Doch die Frage des Datenschutzes bleibt dabei oft ungeklärt. Lehrpersonal sollte daher auf eine dienstliche Nutzung verzichten.mehr...

Gütersloh. Kinderbetreuung auch am Nachmittag: In Ganztagsschulen gehört das dazu. Doch wie viele Kinder besuchen überhaupt eine? Und was würde ein flächendeckender Ausbau kosten? Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung gibt Aufschluss.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

17.10.2017

Kinder in Ganztagsschulen: Starke Unterschiede je nach Land

Gütersloh. Kinderbetreuung auch am Nachmittag: In Ganztagsschulen gehört das dazu. Doch wie viele Kinder besuchen überhaupt eine? Und was würde ein flächendeckender Ausbau kosten? Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung gibt Aufschluss.mehr...

Schlaglichter

17.10.2017

Mehr Kinder in Ganztagsschule

Gütersloh. Immer mehr Kinder besuchen eine Ganztagsschule. Im Schuljahr 2015/2016 sind fast vier von zehn Schülern in eine Ganztagsschule gegangen. Zum Vergleich: Im Schuljahr 2002/2003 war es rund jeder Zehnte. Das geht aus einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor, die heute veröffentlicht wird und vorab der dpa vorliegt. Demnach gibt es große Unterschiede je nach Bundesland. Beim Spitzenreiter Hamburg hatten im Schuljahr 2015/2016 91,5 Prozent der Kinder einen Platz in einer Ganztagsschule. Beim Schlusslicht Bayern sind es mit 16,0 Prozent deutlich weniger.mehr...

Neunkirchen-Seelscheid. Da wäre die Klassenfahrt einer Schule aus dem Rhein-Sieg-Kreis nach Großbritannien fast ausgefallen: Weil der gemietete Reisebus einer Schule mit Reifen ohne ausreichendes Profil ausgestattet war, ging es erst mit leichter Verspätung los. Die Lehrerin aus Neunkirchen-Seelscheid hatte die gefährliche Bereifung am Sonntagmorgen entdeckt und den Fahrer darauf hingewiesen. Der verständigte laut Polizei seinen Disponenten, der ihm mitteilte, er solle trotzdem losfahren. Sollte er den Reifen wechseln wollen, müsse er ihn selbst bezahlen.mehr...

Berlin. Deutschlands Viertklässler sind innerhalb der vergangenen fünf Jahre in Mathematik, beim Zuhören und in Rechtschreibung zurückgefallen. Das geht aus der Studie IQB-Bildungstrends hervor, die von der Kultusministerkonferenz veröffentlicht wurde. Verändert hat sich auch die Zusammensetzung der Schülerschaft. Der Anteil der Viertklässler mit Migrationshintergrund erhöhte sich und es besuchen auch mehr Kinder mit Behinderung eine allgemeine Schule. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft warf den Ländern Vernachlässigung der Grundschulen vor.mehr...

Berlin. Daumen runter für Deutschlands Viertklässler: In Kerndisziplinen sind ihre Leistungen im Schnitt schlechter geworden. Guter Rat ist teuer.mehr...

Düsseldorf. Nach dem schlechten Abschneiden nordrhein-westfälischer Grundschüler bundesweiten Vergleich hat NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) Konsequenzen angekündigt. „Wir müssen einen Masterplan Grundschule erarbeiten“, teilte die Ministerin am Freitag in Düsseldorf mit.mehr...

Berlin. Nordrhein-Westfalens Viertklässler schneiden im bundesweiten Durchschnitt beim Lesen und in Mathe unterdurchschnittlich ab. Das geht aus der Studie IQB-Bildungstrends hervor, die die Kultusministerkonferenz (KMK) am Freitag in Berlin veröffentlichte. Untersucht wurde, inwieweit Viertklässler Bildungsstandards in Deutsch und Mathematik erreichen.mehr...

Berlin. Deutschlands Viertklässler haben sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre im Schnitt in Mathematik, beim Zuhören und in Rechtschreibung verschlechtert. Die Lesekompetenz ist dagegen im vergangenen Jahr auf ähnlichem Niveau geblieben wie 2011. Das geht aus der Studie IQB-Bildungstrends hervor, die die Kultusministerkonferenz in Berlin veröffentlichte. Verändert hat sich auch die Zusammensetzung der Schülerschaft. Der Anteil der Viertklässler mit Migrationshintergrund hat sich um mehr als ein Drittel auf 34 Prozent erhöht.mehr...

Berlin. Deutschlands Viertklässler haben sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre im Schnitt in Mathematik, beim Zuhören und in Rechtschreibung verschlechtert. Die Lesekompetenz ist dagegen im vergangenen Jahr auf ähnlichem Niveau geblieben wie 2011. Das geht aus der Studie IQB-Bildungstrends hervor, die die Kultusministerkonferenz in Berlin veröffentlichte. Verändert hat sich auch die Zusammensetzung der Schülerschaft. Der Anteil der Viertklässler mit Migrationshintergrund hat sich durch den Flüchtlingszuzug um mehr als ein Drittel auf 34 Prozent erhöht.mehr...

Johannesburg. In Südafrika soll der Wachmann einer Grundschule mehr als 80 Schüler missbraucht haben. Der 56-Jährige wurde festgenommen und soll nächste Woche vor Gericht erscheinen, wie das Bildungsministerium der Provinz Gauteng mitteilte. Der Direktor der Grundschule im Township Soweto in der Nähe von Johannesburg und die gesamte Schulverwaltung seien entlassen worden. Dem Wachmann wird vorgeworfen, die Schüler in sein Büro gelockt zu haben. Dort sei es zu sexuellen Übergriffen gekommen, berichtete der Lokalsender eNCA.mehr...

Schlaglichter

13.10.2017

Neue große Schulstudie “

Berlin. Unmittelbar vor der Präsentation einer neuen großen Schulstudie wird der Ruf nach mehr Lehrern für Deutschlands Schulen lauter. „Ohne ausreichend Lehrer kann es keinen Bildungserfolg geben“, sagte Hamburgs Schulsenator Ties Rabe. Gestern hatte sich die Kultusministerkonferenz bereits auf Maßnahmen zur Gewinnung von mehr neuen Lehrern verständigt. Heute stellt die KMK in Berlin eine Studie über das Niveau von Grundschülern in Deutsch und Mathematik vor.mehr...

Berlin. Probleme bei Mathe-Aufgaben und Mängel beim Rechtschreiben - das Niveau von Deutschlands Grundschülern ist in den vergangenen Jahren an zentralen Stellen gesunken. Doch von Land zu Land gibt es große Unterschiede.mehr...

Schlaglichter

12.10.2017

Länder wollen Lehrermangel bekämpfen

Berlin. Die Bundesländer wollen dem zunehmenden Lehrermangel an deutschen Schulen den Kampf ansagen. Das teilte die Kultusministerkonferenz nach Beratungen in Berlin mit. In vielen Ländern zeichne sich in verschiedenen Bereichen ein Lehrermangel ab. Insbesondere die Grundschulen, die Sonderpädagogik und die beruflichen Schulen seien betroffen. In den ostdeutschen Ländern herrsche noch deutlich mehr Bedarf als in westdeutschen Ländern, teilte die KMK mit. Erwartet wird, dass sich die Situation aufgrund der zugewanderten Kinder und Jugendlichen noch verschärfen wird.mehr...

Düsseldorf. Nach immer wieder aufkeimender Kritik am Englisch-Unterricht an Grundschulen in NRW will Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) die Rahmenbedingungen überprüfen. Zu klären sei, ob es Probleme bei der Umsetzung der Lehrpläne gebe und ob diese überhaupt noch zielführend genug seien, sagte die Ministerin am Donnerstag im Düsseldorfer Landtag. Es solle auch untersucht werden, ob sich die Erwartungen tatsächlich erfüllt hätten, die man 2003 in den frühen Englisch-Start schon in der Primarstufe gesetzt habe.mehr...

Berlin. Die Kurdische Gemeinde hat den türkischen Konsulatsunterricht in Deutschland als untragbar kritisiert und die Überführung in das staatliche Schulwesen gefordert. Es sei fatal zu glauben, dass dieser aus Ankara gesteuerte Unterricht für türkische Muttersprachler politisch neutral sei, sagte der Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde, Cahit Basar, der „Heilbronner Stimme“. „Der dort vermittelte Nationalismus lässt sich mit unserem Grundgesetz nicht vereinbaren.“ Basar äußerte den Verdacht, dass es türkische Spione unter den Konsulatslehrern gebe.mehr...

Münster. Im NRW-Lehrplan steht „Jedes Kind soll am Ende der Grundschulzeit schwimmen können“ - viele können es laut Experten aber nicht. Im Gegenteil: „Grundschulkinder können immer schlechter schwimmen“, sagt Achim Wiese von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). „Wir sehen diese Tendenz auch“, ergänzt Joachim Heuser, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen. Dabei ist das Schwimmen elementar - in 2016 sind nach Zahlen der DLRG in NRW 76 Menschen beim Baden ertrunken, in den ersten acht Monaten in 2017 waren es 37.mehr...

NORDKIRCHEN Wegen Überfüllung geschlossen: So schilderten Eltern zum Schulbeginn die Situation in den Schulbussen an der Johann-Conrad-Schlaun-Schule in Nordkirchen. Manchmal hätten einige Kinder gar nicht mitfahren können. Jetzt reagiert die Regionalverkehr Münsterland GmbH auf die Beschwerden.mehr...

WERNE Zehn Millionen Euro sollte der Neubau der Wiehagenschule ursprünglich kosten. Schnell war klar, dass es rund 400.000 Euro teurer wird. Im Ausschuss für den Kommunalbetrieb Werne hat das zuständige Architekturbüro jetzt einige Sparmaßnahmen vorgeschlagen.mehr...

"Olfener Modell"

05.10.2017

Wie Ascheberg beim Schulbus-Verkehr spart

ASCHEBERG Der Unterricht ist zu Ende, die Schüler strömen zu den Schulbussen. Beim Einsteigen halten sie eine Karte vor einen Scanner. Damit sorgen sie dafür, dass die Gemeinde Ascheberg 2017 schon einen vierstelligen Betrag eingespart hat. Wir erklären, wie das funktioniert.mehr...

Kopien und Ausflüge

05.10.2017

Diskussion um hohe Kosten an Werner Schulen

WERNE Kostenfreie Bildung ist eine zentrale Forderung aller Parteien - die Realität sieht jedoch oft anders aus: Im Schulausschuss hat sich Grünen-Politikerin Kirsten Carstensen über hohe Kosten für Kopien, Ausflüge und Material am Anne-Frank-Gymnasium in Werne beschwert. Jetzt hat der Schulleiter auf die Vorwürfe reagiert.mehr...

Bonn. Bis zum Jahr 2030 werden weltweit 68,8 Millionen neue Lehrerinnen und Lehrer benötigt. Das teilte die Deutsche Unesco-Kommission vor dem Weltlehrertag morgen mit. Nur so könne Kindern weltweit eine „qualitativ hochwertige Grund- und Sekundarschulbildung“ ermöglicht werden. Grund für den hohen Bedarf an Lehrkräften sei unter anderem die hohe Anzahl an Pädagogen, die in die Rente gingen.mehr...

Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen wollen mehr junge Leute Lehrer werden. Die Zahl der Studienanfänger, die im vergangenen Jahr ein Lehramtsstudium begonnen haben, ist um 7,9 Prozent auf rund 17 600 gestiegen, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Mehr als die Hälfte der Studienstarter strebt einen Abschluss als Lehrkraft in der Sekundarstufe II von Gymnasien, Gesamtschulen und berufsbildenden Schulen an. Den geringsten Zuwachs gab es mit 2,7 Prozent bei den Studiengängen für die Primarstufe an Grund- und Hauptschulen.mehr...

Düsseldorf. Ungerechtigkeiten in der Lehrerbesoldung sollen in Nordrhein-Westfalen beseitigt werden. Das hat die neue Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch vor dem Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags angekündigt. Die Landesregierung werde besoldungsrechtliche Konsequenzen aus der schon 2009 reformierten Lehrerausbildung ziehen, sagte Gebauer laut Redetext.mehr...

Schnelles Wiedersehen mit Mislintat

Verhandlungen in Dortmund: Aubameyang vor Wechsel

Reizthema Straßenverkehr in Lünen

Bürgermeister steht Rede und Antwort

Bebauungsplan nicht zeitgerecht fertig

Logistikunternehmen sagt Selm ab