Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Schulstreiks an US-High-Schools: Protest gegen Waffengewalt

Washington. Am Anfang stand die Wut einer Schülerin, inzwischen ist daraus ein Schulstreik mit 2500 Veranstaltungen geworden. Wieder geht es in den USA um Waffengewalt, landesweit wurde an High Schools demonstriert.

Schulstreiks an US-High-Schools: Protest gegen Waffengewalt

Die Schüler werfen der Politik vor, dass sie trotz vieler Versprechen keine durchgreifenden Änderungen der Waffengesetze durchgesetzt hat. Foto: Carolyn Kaster/AP

An vielen High Schools in den USA haben Schülerinnern und Schüler einen ganztägigen Streik begonnen, um gegen Waffengewalt zu protestieren und für härtere Gesetze einzutreten. Landesweit waren unter dem Motto „Genug ist genug“ rund 2500 Veranstaltungen angemeldet.

Um 10 Uhr Ortszeit verließen vielerorts Schüler ihre Klassenräume und das Schulgelände. Die Ausstände fanden neun Wochen nach dem Schulmassaker von Parkland mit insgesamt 17 Toten statt. Außerdem jährte sich am Freitag das Massaker an der Columbine High School im US-Bundesstaat Colorado zum 19. Mal. Im Jahr 1999 hatten zwei Teenager zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen.

In der Hauptstadt Washington sagte Schüler Hiam Bailas auf dem Weg zum Protest vor dem Weißen Haus: „Mir ist ein Verbot halbautomatischer Waffen am wichtigsten. Es muss etwas geschehen.“

Die Schüler werfen der Politik vor, dass es trotz zahlreicher Vorfälle und vieler Toter keine durchgreifenden Änderungen der Gesetzgebung gegeben hat.

Ausgerechnet am Tag der Proteste wurde aus Florida von einem neuen Zwischenfall berichtet. Nach Angaben lokaler Medien schoss in der Stadt Ocala ein Schüler an der Forest High School durch eine geschlossene Tür. Er verletzte einen Mitschüler am Knöchel und wurde auf der Flucht festgenommen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

Lehrerverband: Polizeieinsatz gegen Schulschwänzer sinnvoll

Berlin/München. Der Einsatz gegen Schulschwänzer schlägt weiter hohe Wellen. Während sich Eltern kritisch dazu äußern, bekommen die Behörden Rückenwind von Pädagogen.mehr...

Panorama

Paar stirbt nach 61 Jahren Ehe am selben Tag

Wellington. Nach 61 Jahren Ehe ist ein neuseeländisches Paar getrennt voneinander am selben Tag gestorben. Die 83-jährige Ruth Bedford starb zuhause, kurz nachdem ihr Mann Peter (86) ins Krankenhaus eingeliefert worden war, wie das Online-Nachrichtenportal Stuff berichtete.mehr...

Panorama

Vulkan Kilauea bringt Hawaii durch giftiges Gas neue Gefahr

Honolulu/Jakarta. Lava, Vulkanasche, Rauch - als ob das noch nicht genug wäre. Nun droht den Bewohnern von Hawaii eine weitere Gefahr durch giftige Dampfwolken. Sie enthalten unter anderem Salzsäure.mehr...