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Schutzburgen wollen Zufluchtsort für Kinder sein

Stadtweites Projekt

Das stadtweite Projekt "Schutz in der Burg" soll Kindern Zufluchtsorte geben. Dies sind zum Beispiel, Geschäfte, Apotheken und Arztpraxen. In Eichlinghofen hat es bisher keine Schutzburgen gegeben, doch das wird sich nun ändern.

EICHLINGHOFEN

von Von Michael Schnitzler

, 31.03.2012
Schutzburgen wollen Zufluchtsort für Kinder sein

Die Schutzburg-Koordinatorinnen Martina Lehmann (l.) und Pilar Wulff (r.) mit einigen der neuen Partner.

Angenommen, Sie seien noch einmal fünf Jahre alt und liefen als kleiner Steppke alleine durch Hombruch, etwa auf dem Weg zu einem Freund. Was aber, wenn Sie sich verliefen und das Haus des Freundes nicht fänden? Was, wenn Sie hinfielen und sich das Knie aufschlügen oder wenn Ihnen ein verdächtig aussehender Erwachsener folgte?  In solchen Situationen ist es wichtig, dass Kinder schnell jemanden finden, der ihnen hilft und dem sie vertrauen können. Am stadtweiten Projekt „Schutz in der Burg“ nehmen Geschäfte, Apotheken, Arztpraxen und Institutionen teil, die mit Burg-Aufklebern an ihren Türen signalisieren: Wir sind eine Schutzburg und „Hier bist du sicher“.  

 Nun wird das Projekt – mit hoffentlich vielen Kooperationspartnern – auch in Eichlinghofen und in ganz Hombruch ausgeweitet und stärker koordiniert. Das Heft in die Hand nimmt dabei Erzieherin Martina Lehmann vom evangelischen Familienzentrum Eichlinghofen: Gemeinsam mit der Koordinatorin der insgesamt 2000 Schutzburgen in ganz Dortmund, Pilar Wulff vom Jugendamt, stellte Lehmann am Donnerstag im Kindergarten Eichlinghofen interessierten Kooperationspartnern das Projekt vor.„In Eichlinghofen gibt es bislang noch keine Schutzburg“, erklärte Lehmann ihre Initiative. „Der Bedarf für Schutzburgen ist da, weil hier ein einwohnerstarkes Gebiet mit Kindergärten und Schulen ist“, fügte Pilar hinzu. Zur Schutzburg wird künftig zum Beispiel die Zahnarztpraxis Bornemann an der Baroper Straße in Eichlinghofen – die Mitarbeiterinnen Maria Filipecki und Astrid Leber schauten bei der Projektvorstellung vorbei. Interesse an einer Partnerschaft haben auch Gaby Kolleck (Kindergarten Maria Königin), Malenie Rüger (FamilienzentrumEvangelischer Kindergarten Barop) und Sabine Neumann (Fabido-Einrichtung Löttringhausen). 

 Die Verantwortung für die Schutzburgen in Eichlinghofen und im Bezirk Hombruch trägt künftig eben Martina Lehmann. Wulff: „Sie kennt ihren Bezirk und kann entscheiden, welche Partner Schutzburgen sein können.“  

Kontakt
Geschäfte, Betriebe, Arztpraxen, Apotheken, Kindertageseinrichtungen, Gemeinden, Vereine und weitere Interessierte können sich bei Martina Lehmann unter der Rufnummer (0231) 75 22 26 informieren, um Schutzburg zu werden.

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