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Auf die Toilette gebeten

Schwarzfahrerin wirft ICE-Zugbegleiter Missbrauch vor

HAGEN Ein Zugbegleiter eines ICE steht im Verdacht, eine minderjährige Schwarzfahrerin auf der Zugtoilette zwischen Dortmund und Wuppertal missbraucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft Hagen ermittelt. Sie stützt sich auf die Aussage der 17-Jährigen, die nach Angaben der Staatsanwaltschaft keinen gültigen Fahrschein hatte.

Schwarzfahrerin wirft ICE-Zugbegleiter Missbrauch vor

Ein ICE raste über einen Jugendlichen hinweg - der 16-Jährige überlebte den Unfall und wird keine Schäden davon tragen.

Der Mann soll der Schülerin bei einer Kontrolle im Zug am Montagnachmittag erklärt haben, man könne über die Sache reden und habe sie zur Toilette gebeten. Dort habe er sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen, gab die Staatsanwaltschaft am Donnerstag Schilderungen der Schülerin wieder.

Noch keine Aussage von Zugbegleiter

In Wuppertal sei die Jugendliche, die in Dortmund in den Zug gestiegen war, regulär ausgestiegen und habe nach einem Gespräch mit ihrem Freund den Fall angezeigt. Der ICE 109, auf dem Weg nach Basel, sei in Frankfurt am Main gestoppt und der Zugbegleiter vorübergehend festgenommen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der Mann noch keine Aussagen gemacht. Eine ärztliche Untersuchung des Mädchens liege auch noch nicht vor.

Die Bahn äußerte ihr Bestürzen über die erhobenen Vorwürfe. Der Zugbegleiter sei während der laufenden Ermittlungen freigestellt worden. Die Bahn nehme die Vorwürfe sehr ernst und arbeite intensiv mit den ermittelnden Behörden zusammen, hieß es am Mittwochnachmittag in einer Mitteilung. "Übergriffe auf Kunden sind absolut tabu", sagte die Fernverkehrschefin der Deutschen Bahn, Birgit Bohle. Inzwischen haben mehrere Medien über den Fall berichtet.

 

Von dpa.

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