Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schweißtreibendes Auftaktkonzert mit Jan Delay

Zeltfestival Ruhr

Nach zwei Minuten klebte das pinkfarbene Hemd am Rücken. Nach zwei Songs flatterte nur noch der Schlips. Bereits zum dritten Mal in Folge eröffnete Jan Delay am Freitagabend das Zeltfestival. Für alle eine verschwitzte Angelegenheit.

BOCHUM/WITTEN

von Von Wiebke Plöger

, 21.08.2010
Schweißtreibendes Auftaktkonzert mit Jan Delay

Nach zwei Songs im Feinripp: Jan Delay.

"Alter Schwede, das wird ein schwitziger Abend", sagt der Hamburger, als er die Bühne betritt. Nach dem zweiten Lied verschwindet er auch direkt wieder: "Ich zieh mich kurz um", entschuldigt er sich. Der Hamburger wechselt kurzerhand hellblaues Jackett, pinkfarbenes Hemd, weiße Krawatte und weißen Hut gegen ein Feinripp-Unterhemd. "Ihr dürft euch auch gerne alle nackig machen", schlägt er dem Publikum vor. Doch das hält erbarmungslos durch, auch wenn das Zelt mit der Zeit immer mehr einem türkischen Dampfbad ähnelt. Die Leute tanzen, hüpfen, klatschen und singen ohne sich Ruhe zu gönnen, bis Jan Delay um eine Minute Pause für sich und seine Band Disco No. 1 bittet. Die Zuschauer machen einfach ohne die Musiker weiter. Grölen "Seven Nation Army".  "Das ist furchtbar nett, aber könnt ihr das auch mit ,Girl from Ipanema'?" fragt der Sänger. Sie können. Dafür gibt es von Jan Delay Applaus.