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Schweiz nach 1:0 gegen Nordirland auf WM-Kurs

Belfast. Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft hat dank eines fragwürdigen Elfmeters einen großen Schritt in Richtung Fußball-WM in Russland gemacht.

Schweiz nach 1:0 gegen Nordirland auf WM-Kurs

Der Schweizer Ricardo Rodriguez erzielt das 1:0 per Elfmeter. Foto: Niall Carson

Die Eidgenossen siegten im Playoff-Hinspiel mit 1:0 (0:0) in Nordirland und haben am Sonntag im Rückspiel in Basel beste Chancen auf die elfte WM-Teilnahme.

Allerdings wurden die Gäste durch einen umstrittenen Elfmeterpfiff begünstigt. Ein Schuss des früheren Bayern-Profis Xherdan Shaqiri bekam Corry Evans aus kurzer Entfernung an die Schulter, der Verteidiger wendete sich bei dem Schuss sogar noch ab. Trotzdem entschied der rumänische Schiedsrichter Ovidiu Hategan auf Handelfmeter, den der Ex-Wolfsburger Ricardo Rodríguez souverän verwandelte (58.).

Die Schweizer, die sich zuletzt dreimal in Serie die WM-Teilnahme gesichert hatten, besaßen im Windsor Park in Belfast trotzdem aber die größeren Spielanteile - und auch gleich gute Chancen auf das Führungstor. Doch der Ex-Gladbacher Granit Xhaka setzte einen 18-Meter-Schuss über das Tor (10.), dazu scheiterte der frühere Frankfurter Haris Seferovic am nordirischen Keeper Michael McGovern (18.). Der Stürmer verpasste auch nach der Pause das 1:0, als er am Ball vorbeirutschte (54.). In Torhüter Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach), dessen Vereinskollege Denis Zakaria sowie Hoffenheims Steven Zuber hatte Nationalcoach Vladimir Petkovic auf drei Bundesligaprofis in der Startelf gesetzt.

Die Gastgeber, die in der Gruppenphase hinter Weltmeister Deutschland den zweiten Platz belegt hatten, setzten indes auf eine kompakte Defensive. Im Offensivspiel lief aber nicht viel zusammen. Seit der Endrunde 1986 in Mexiko haben sich die Nordiren nicht mehr für eine WM qualifiziert.

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