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Schwelm bleibt ein Nordlicht

2. Basketball-Bundesliga ProB

Die Grenze zwischen der Nord- und der Südgruppe der 2. Bundesliga ProB verläuft durch Nordrhein-Westfalen. Doch der Schnitt fällt für die BG Dorsten und den BSV Wulfen weniger schmerzhaft aus als befürchtet.

DORSTEN

von Von Andreas Leistner

, 25.06.2012

Am Montag veröffentlichte die Junge Liga (DJL) die offizielle Gruppeneinteilung. Ergebnis: Die beiden rheinischen Clubs aus Rhöndorf und Leverkusen müssen tatsächlich in den Süden, doch die Schwelmer Baskets bleiben im Norden. Für sie spielt Aufsteiger Dresden Titans im Süden. Streng geographisch gesehen, hätte es umgekehrt sein müssen. Doch beide Vereine hatten um die jetzige Eingruppierung gebeten, so dass der DJL die Entscheidung letztlich leicht fiel. „Wir haben versucht, Härtefälle zu vermeiden“, erklärte DJL-Geschäftsführer Nicolas Grundmann. Die Wünsche aus Schwelm und Dresden kamen da natürlich gelegen.

Bei den heimischen ProB-Ligisten rief die Gruppeneinteilung keine großen Emotionen hervor. „Es ist auf jeden Fall alles gerecht, Stahnsdorf liegt halt nördlicher als Leverkusen, und wenn Schwelm und Dresden um den Tausch gebeten haben, ist doch alles wunderbar“, sagte Torsten Schierenbeck, Trainer der BG Dorsten. Vom sportlichen Standpunkt her könne er ebenfalls keinen Unterschied ausmachen: „Das ist zum jetzigen Zeitpunkt ohnehin unmöglich. Zu Beginn der Vorbereitung, wenn die Kader stehen, kann man sich darüber noch einmal unterhalten.“ Ein Aspekt ist Schierenbeck allerdings aufgefallen: „Es gibt keinen ausgemachten Aufstiegsfavoriten wie letztes Jahr Vechta. Selbst Hannover muss nach dem Verlust seiner starken Ausländer und des Deutsch-Amis Steven Janzen erst einmal adäquaten Ersatz finden.“

Der Dorstener Trainer rechnet deshalb mit einer sehr ausgeglichenen Liga, und das birgt für ihn auch eine Gefahr: „Mit einer kleinen Negativserie kann man da auch ganz schnell mal unten reinrutschen. Auf jeden Fall ist es sehr schwierig, vier sichere Kandidaten für die Play-Downs zu nennen.“ Schierenbecks Wulfener Pendant Heimo Förster teilt seine Einschätzung, dass die Gruppeneinteilung sportlich keine Auswirkungen hat: „Beide Gruppen werden sehr stark sein, und in den Play-Offs treffen sich die Teams dann ja eh.“ Schade findet Förster, dass sein Ex-Verein Bayer Leverkusen in den Süden muss: „Ich hätte gern gegen Bayer gespielt. Aber dann versuchen wir das eben in der Vorbereitung.“

Mit größerer Genugtuung als die beiden Trainer dürften unterdessen die Vorstände, insbesondere die Kassierer der BG und des BSV die Eingruppierung von Schwelm in die Nordgruppe aufgenommen haben. Dadurch entfällt nämlich nicht nur die weite Fahrt nach Dresden, sondern es winkt auch eine gute Einnahme beim Heimspiel gegen die Baskets. Denn die bringen traditionell immer viele Fans mit zu ihren Auswärtsspielen.Der Norden

BAWE/Oldenburger Tb

BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen

BG Dorsten

BSV Münsterland Baskets Wulfen

Citybasket Recklinghausen

MTV Wolfenbüttel Herzöge

Rheinland Versicherungen Hertener Löwen

RSVE Stahnsdorf

SC Rist Wedel

Schwelmer Baskets

SUMB Braunschweig

UBC Hannover Tigers

 

Der Süden

Baskets Konstanz

Bayer Giants Leverkusen

BG Illertal-Weißenhorn

BG Leitershofen/Stadtbergen

Dragons Rhöndorf

Dresden Tigers

Fraport Sykliners Juniors

Giants Nördlingen

Licher BasketBären

TSV Tröster Breitengrüßbach

TV 1862 Langen

White Wings Hanau 

 

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