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Schwere Ausschreitungen bei Protesten in Nicaragua

Managua.

Bei Protesten gegen eine Reform der Sozialversicherung haben sich Demonstranten und die Polizei in Nicaragua heftige Auseinandersetzungen geliefert. Die Demonstranten schleuderten in der Hauptstadt Managua Steine auf die Beamten und errichteten Barrikaden. Die Sicherheitskräfte feuerten Gummigeschosse ab. Ein 15-Jähriger kam ums Leben. Bereits am Donnerstag waren drei Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Die Demonstrationen richten sich gegen die Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge.

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