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Schwere Nachbeben erschüttern Papua-Neuguinea

Port Moresby. Erst vor einer Woche erschütterte ein schweres Erdbeben den Pazifikstaat Papua-Neuguinea. Nun bebt die Erde erneut. Viele Opfer sind traumatisiert. Besonders schlimm trifft es die Kinder.

Schwere Nachbeben erschüttern Papua-Neuguinea

Rohre und Schutt liegen am 27. Februar nach einem Bergrutsch in Folge eines schweren Erdbebens auf einer Straße. Foto: Luke Purre

Eine Woche nach dem schweren Erdbeben im Pazifikstaat Papua-Neuguinea hat es mehrere heftige Nachbeben gegeben. Am frühen Morgen (Ortszeit) bebte die Erde im Westen des Landes der US-Erdbebenwarte zufolge mit einer Stärke von 6,0.

Das Beben ereignete sich demnach in rund zehn Kilometern Tiefe. Zuvor hatte sich bereits drei Erdstöße mit Stärken zwischen 5,1 und 5,8 ereignet. Später am Morgen folgten weitere zwei Beben mit Stärken von knapp über 4,0.

Über eventuelle Opfer oder Schäden lagen zunächst keine Angaben vor. Bei einem Beben der Stärke 7,5 waren am vergangenen Montag in der Region rund 50 Menschen ums Leben gekommen. Da das Gebiet nur schwer zugänglich ist, wurde das Ausmaß erst sehr viel später bekannt. Viele Dörfer der Erdbebenregion sind nur aus der Luft erreichbar.

Zahlreiche Erdbebenopfer in der bergigen Dschungelregion sind noch immer traumatisiert, wie der lokale Fernsehsender EMTV berichtete. Ein großer Teil der Infrastruktur sei durch das Beben vor einer Woche zerstört worden, insbesondere Straßen und Stromleitungen.

Die Zeitung „The National“ berichtete unter Berufung auf die Provinzverwaltung, dass derzeit auch kein Kind zur Schule gehen könne. Alle Schulen in der Erdbebenregion blieben wegen Einsturzgefahr der Gebäude bis auf weiteres geschlossen. „Wir wollen die Schüler nicht um ihr Recht auf Bildung bringen, aber Sicherheit geht vor“, begründete der zuständige Verwaltungschef Thomas Eluh.

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