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Schwere Vorwürfe gegen James Levine

New York. Gegen den Dirigenten wird ermittelt. Die Welle von Veröffentlichungen hinsichtlich sexueller Übergriffe scheint auch die Welt der klassischen Musik erreicht zu haben.

Schwere Vorwürfe gegen James Levine

James Levine am Pult (2006). Foto: Michael Dwyer

Die Metropolitan Opera in New York lässt den Vorwurf jahrelanger sexueller Übergriffe ihres Star-Dirigenten James Levine (74) auf einen Jugendlichen offiziell untersuchen.

In einer Twitter-Nachricht erklärte das berühmte Opernhaus in der Nacht zum Sonntag, von jüngsten Berichten über Levines Verhalten „zutiefst getroffen“ zu sein. „Wir ermitteln mit Hilfe von Kräften außerhalb unseres Hauses, ob Anschuldigungen des sexuellen Fehlverhaltens in den 1980er Jahren zutreffen, so dass wir angemessene Konsequenzen treffen können.“

Damit dürfte die Welle von Veröffentlichungen zu sexuellen Übergriffen, die mit dem Sturz der ehemaligen Hollywood-Ikone Harvey Weinstein begonnen hatte, nun auch die Welt der klassischen Musik erreicht haben.  

Die „New York Times“ veröffentlichte am Sonntag Einzelheiten aus einem Polizeibericht von 2016, der dem Opernhaus im vergangenen Jahr vorgelegt worden war. Außerdem interviewte das Blatt den betroffenen Mann und sprach mit seinen Familienangehörigen. Demnach soll Levine, damals Anfang 40, im Jahr 1985 am Rande eines Musikfestivals Kontakt zu dem damals 15-Jährigen aufgenommen und die Beziehung über Jahre weitergeführt haben.

Laut „New York Times“ erklärte sich Levine 2016 auf Nachfrage der Met für nicht schuldig. Eine aktuelle Stellungnahme lag am Sonntag zunächst nicht vor. 

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