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Schwerte ist Forellengebiet

Schwerte ist Forellengebiet

In den Schwerter Bächen und Flüssen ist ordentlich was los: Hier gibt es auch Äschen. Paulitschke

Wenn man an Angler denkt, dann denkt man nicht an Umweltschützer. Schließlich holen Angler ja Fische aus dem Wasser. Aber Angler sein heißt auch die Umwelt zu schützen. Denn nur wenn es der Umwelt gut geht, können Fische in den Flüssen und Bächen leben. Der Angelsportverein in Schwerte baut deswegen zum Beispiel Fischtreppen oder sammelt Plastikmüll von den Flussufern auf. Damit die Fische sich richtig fortpflanzen können, verzichten die Angler sogar darauf bis Ende April durch die Bäche und Flüsse zu laufen und damit auf das sogenannte Fliegenfischen. Für diese Angeltechnik müssen die Angler nämlich bis in die Mitte der Flüsse gehen, um ihre Angelschnur auszuwerfen.

Seit 1970 sei die Wasserverschmutzung stark gestiegen, erzählt Thorsten Hainke vom Angelsportverein Schwerte. Mittlerweile sei Schwerte unter Anglern aber wieder ein Forellengebiet. Darauf sind die Schwerter Angler besonders stolz. „Vor 20 Jahren war das noch undenkbar“, freut sich Thorsten Hainke. Pascal Saecker ist zweiter Jugendwart beim Sportangelverein Schwerte und lädt alle Interessierten ein, im Vereinsheim vorbei zu kommen: „Wir bieten auch regelmäßig gemeinsame Aktionen an“.
Andreas Schneider

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