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Abriss und Neubau des Übergangs nicht mehr in diesem Jahr

Brücke am Kirschbaumsweg

Abgefahren ist der Zug für den Neubau der Brücke am oberen Kirschbaumsweg. Das marode Bauwerk wird doch nicht mehr in diesem Jahr erneuert. Obwohl 600.000 Euro für die Maßnahme bei der Stadt bereit liegen.

von Von Reinhard Schmitz

, 23.08.2010
Abriss und Neubau des Übergangs nicht mehr in diesem Jahr

Der Zug für die Sanierung der Bahnbrücke am Kirschbaumsweg ist für dieses Jahr abgefahren.

„Es gibt noch erheblichen Abstimmungsbedarf mit der Bahn“, berichtet Andreas Kruse, Bauleiter der zuständigen Stadtentwässerung (SEG). Die diskutierten Vorschläge gehen weit auseinander. Sie reichen von einem bloßen Austausch der Straßenplatte bis zum kompletten Neubau, bei dem auch die Durchfahrtbreite für die Züge vergrößert wird.

„Man sucht nach einer passenden Lösung“, erklärt Kruse. Erst danach können Ausschreibungsunterlagen angefertigt und Angebote eingeholt werden. Ein Verfahren, das allein mehrere Monate in Anspruch nimmt. Nicht nur die Kosten sind davon abhängig, ob letztlich eine kleine oder eine größere Lösung zum Zuge kommt. Die Anwohner interessieren sich noch mehr für die Dauer der Bauzeit, während der der Kirschbaumsweg unterbrochen ist. Monatelang müssen sie Umwege über die Hörder Straße in Kauf nehmen.

„Wir hätten´s gerne sofort“, bedauert Kruse die Verzögerung. Eigentlich ist jeder Euro, der noch in die Unterhaltung des 100 Jahre alten Übergangs gesteckt wird, zum Fenster hinausgeworfen. So musste jetzt noch ein neuer Berührungsschutz auf dem Geländer angebracht werden. Glücklich wäre Kruse schon, wenn der Brückenbau jetzt wenigstens im Frühjahr starten könnte. 

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