Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Aktionswoche macht auf Altersarmut aufmerksam

Verbraucherzentrale

Sinkende Renten und höhere Kosten sind zwei von vielen Problemen für Senioren. Immer mehr verschulden sich oder haben kaum noch genug zum Leben. Darauf will eine Aktionswoche der Verbraucherzentrale Schwerte aufmerksam machen.

SCHWERTE

von Von Tobias Dornbusch

, 19.06.2012
Aktionswoche macht auf Altersarmut aufmerksam

Die Verbraucherzentrale berät zum Thema Altersarmut.

Zur aktuellen bundesweiten Aktion vom 18. bis 22. Juni unter dem Motto „Alter-Armut-Schulden: Bis gestern ging‘s noch“ versucht die Verbraucherzentrale in Schwerte, gemeinsam mit der Schuldnerberatung auf ihre Angebote hinzuweisen. „Es ist für die älteren Leute unglaublich wichtig, dass sie einen Ansprechpartner haben, der ihre Probleme vertraulich behandelt“, sagt Angelika Weischer, die Leiterin der Beratungsstelle in Schwerte.

 Das immer mehr ältere Menschen arm werden, hat nach Ansicht der Verbraucherzentrale mehrere Gründe. Zum einen wird die Bevölkerung im Zuge des demographischen Wandels immer älter und die Renten immer kleiner, zum anderen haben die Senioren eine ganz andere Zahlungsmoral als man heutzutage meinen könnte.   Das bestätigt auch Schuldnerberaterin Ute Juskowski: „Die Senioren setzen häufig falsche Prioritäten, bedienen erst Kredite, anstatt zuerst Miete und Energiekosten zu bezahlen.“ Auch die Lebenserhaltungskosten steigen immer weiter an Wer erst einmal in der Schuldenfalle sitzt, kommt dann auch so schnell nicht mehr heraus. Der Weg zur Beratung fällt schwer.

Lesen Sie jetzt