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Amokdrohung: Gesamtschüler blieben zu Hause

SCHWERTE Nur 60 Prozent der Schüler kamen nach einer Amokdrohung heute Morgen in die Gesamtschule. Nach Erkenntnissen der Polizei steckte hinter der Schmiererei allerdings keine ernsthaft geplante Tat.

von Von Reinhard Schmitz

, 07.12.2007
Amokdrohung: Gesamtschüler blieben zu Hause

Amoklauf angedroht: Viele Schüler der Gesamtschule blieben am Freitag lieber Zuhause.

Deshalb bemühte sich die Schule um einen normalen Unterricht. Auch die anstehenden Klassenarbeiten wurden ganz normal geschrieben. Als Trittbrettfahreraktion hatten Kripo und Schulleitung die Schmiererei auf der Jungentoilette nach eingehender Abwägung eingestuft. Auf einer Fliese war dort am Donnerstag eine Drohung und das Datum „7.12.“ gekritzelt worden.Handy-Fotos machten die Runde Obwohl Direktor Klaus Kruzinski-Irle die noch frische Schrift mit Hilfe des Hausmeisters sofort wieder abwischte, machten schon Handy-Fotos die Runde. „Die Gerüchte verdichteten sich und haben irrationale Ängste geschürt“, berichtet Kruzinski-Irle. Mit der Entscheidung zum Unterricht wollte er bewusst ein Zeichen setzen: „Wir werden dem Versuch, den Unterricht lahm zu legen, nicht stattgeben“.

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