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Aufgabe des Gebäudes löst Umzugswelle aus

Rathaus II

Auf das große Aktenpacken bereitet sich die Stadtverwaltung vor. Für die vom Rat beschlossene Schließung des Rathauses II müssen bis zu 90 Mitarbeiter mit ihren Schreibtischen umziehen. Stichtag für das Möbelrücken ist der 1. Februar.

SCHWERTE

von Von Reinhard Schmitz

, 14.08.2010
Aufgabe des Gebäudes löst Umzugswelle aus

Das Rathaus II kann bald leergezogen werden.

„Es ist vorgesehen, den gesamten Bereich der Finanzen mit Kämmerei, Finanzbuchhaltung, Stadtkasse und Grundbesitzabgaben in der Konrad-Zuse-Straße unterzubringen“, erklärt Jutta Pentling, Leiterin des Bereichs Zentrale Dienste. In dem Komplex links vom Bauhof werden von der Stadttochter TWS Räume im Erdgeschoss sowie die komplette erste Etage angemietet.

Das Sozialamt, bereits seit drei Jahren in der Konrad-Zuse-Straße angesiedelt, wird dort an den bislang abgetrennten Bereich Wohngeldstelle angeschlossen. „Wir hatten schon länger vor, sie zusammenzuführen“, möchte Jutta Pentling eine Organisationseinheit schaffen. Ins Rathaus I wechseln im Gegenzug die Abteilungen Stadtplanung und Bauordnung. Hintergrund ist, dass sie dieselbe Technik benötigen wie die bereits an der Rathausstraße sitzende Hochbauabteilung. Mit der Zusammenführung will Jutta Pentling deshalb einen Synergieeffekt bei Geräten wie Plottern und Ähnlichem erreichen.

Damit auch ausreichend Platz für die Rathaus-Mitarbeiter zur Verfügung steht, hat Jutta Pentling bei CDU- und SPD-Fraktion angefragt, jeweils eines ihrer zwei Zimmer abzugeben. „Dazu kann ich noch gar nichts sagen“, möchte CDU-Fraktionsvorsitzender Marco Kordt dies erst mit der Fraktion besprechen. „Ich hänge nicht an zwei Räumen“, hat SPD-Fraktionschefin Britta Santehanser dagegen schon signalisiert, dass sie ihr Fraktionsbüro mit ins Sitzungszimmer verlegen könnte. Voraussetzung ist aber, dass auch die CDU sich kleiner setzt und bei dem Umzug publikumsintensive Bereiche ins Rathaus I kommen. Letzteres Thema müsse politisch diskutiert werden.

Unterdessen kritisieren auch die Grünen eine „Auslagerung“ der Abteilungen Soziale Hilfen und Wohngeld. Eine gute Erreichbarkeit des Rathauses für alle sei unabdingbar, fordert Monika Demant. rs

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