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Aufschwung kommt mit Verspätung

Hoesch

Nach der Betriebspause rotieren die Walzen im Hoesch-Profilwerk wieder. „Wir partizipieren ein Stück weit an der Konjunkturbelebung, haben aber keine sprunghafte Belebung wie in anderen Branchen“, erklärt Sprecher Klaus Hedding.

SCHWERTE

von Von Reinhard Schmitz

, 17.08.2010
Aufschwung kommt mit Verspätung

Die Walzen im Hoesch-Profilwerk rotieren wieder. Eine sprunghafte Belebung ist aber in der Branche noch nicht zu verzeichnen.

Die anziehende Wirtschaftslage wirke sich bei seinem Unternehmen immer erst mit Verspätung aus, weil viele der Kunden im Maschinenbau tätig sind. Und in deren Produkte werde erst investiert, wenn sich die Verhältnisse durchgreifend stabilisieren. „Die Tendenz ist sicherlich anziehend“, weiß Hedding vom Blick in die Auftragsbücher. Sie hätten einen anderen Umfang als noch vor einem Jahr. Prozentzahlen hält er aber für wenig aussagekräftig, da man bei der Jahresplanung von einer niedrigen Basis ausgegangen sei. Sensibilisiert durch die Restrukturierung mit ihrer Massenentlassung, ist er bei der Bewertung „eher vorsichtiger“ geworden.

Mit Spannung blickt Hoesch dem September entgegen, wenn in vielen Ländern die Ferien enden. „Das ist ein ganz entscheidender Monat“, sagt Hedding: „Ein Indikator, wie es weitergeht.“ Derzeit arbeiten in zwei Schichten rund 550 Kollegen. Ob – wie Gerüchte wissen wollen – schon einige Entlassene aus der Transfergesellschaft Peag zurückgeholt worden sind, ist Hedding nicht bekannt. Es sei aber festgeschrieben, dass dort zuerst neues Personal rekrutiert würde, falls die Konjunktur kräftig anzieht. 

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