Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ausschuss macht Weg für Hospizausbau frei

In Schwerte

Anwohner, die mit Klagen drohen. Empörte Reaktionen auf Facebook. Der geplante Ausbau des Hospizes am Alten Dortmunder Weg in Schwerte ist bereits heftig diskutiert worden. Jetzt musste der Ausschuss für Stadtentwicklung über die Änderung des Bebauungsplanes entscheiden - das Votum fiel eindeutig aus.

SCHWERTE

, 18.01.2017
Ausschuss macht Weg für Hospizausbau frei

So soll der geplante Anbau für das Schwerster Hospiz aussehen.

Alle im Ausschuss für Infrastruktur, Stadtentwicklung und Umwelt vertretenen Fraktionen haben am Dienstagabend den Weg für eine Erweiterung des Hospizes am Alten Dortmunder Weg bereitet. Erwartungsgemäß wurde die Änderung des Bebauungsplanes Hohe Heide verabschiedet.

Zuvor hatte die Verwaltung deutlich gemacht, dass die gewünschte Erweiterung des Hospizes maßvoll sei und den Charakter des reinen Wohngebietes nicht verändere. Dafür gebe es klare Vorgaben des Gesetzgebers. Auch das zu erwartende Verkehrsaufkommen rechtfertige eine Ablehnung des Ausbauwunsches nicht.

SPD und CDU mit eindeutiger Position

Die Sprecher von SPD und CDU im Ausschuss äußerten sich gleichermaßen kurz wie eindeutig. Heinz Haggeney: „Die SPD unterstützt das Projekt voll und ganz.“ Herbert Dieckmann (CDU): „Die Einrichtung gehört nach Schwerte.“ Thomas Keuthen von der WfS wurde etwas ausführlicher: „Wir stehen hinter dem Vorhaben, auch wenn manche Einwendungen nicht ganz unbegründet sind. Das Hospiz stellt für uns bei einer Abwägung jedoch den höheren Wert dar.“

So sieht es auch Bruno Heinz-Fischer von den Grünen: „Wir stehen voll und ganz dahinter. Die öffentlichen Belange wiegen hier schwerer als die privaten.“

Nach diesem einstimmigen Votum des Fachausschusses liegt die endgültige Entscheidung nun im Februar beim Rat – oder später bei Verwaltungsrichtern, mit deren Anrufung Anwohner bereits gedroht haben.