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Besucher schauen Künstlern über die Schulter

Bildhauer-Symposium

SCHWERTE Die einen hat der Lärm neugierig gemacht, die anderen der Tagestipp von Ruhr.2010. „Schauen Sie Bildhauern bei der Arbeit über die Schulter“, heißt es dort. Und genau das machen die Besucher aus Schwerte, Dortmund und Umgebung beim Symposium an der Senfmühle.

von Von Nicole Giese

, 04.08.2010
Besucher schauen Künstlern über die Schulter

Neugierig betrachten die Besucher den Fortschritt der Arbeit von Holger Hülsmeyer.

Aus Westhofen sind Gisela und Heinz Dyckmanns zur Rohrmeisterei gekommen – sie haben in den Ruhr Nachrichten von der Aktion gelesen. Interessiert streifen sie über das Gelände. „Mir gefällt, dass man sieht, wie die Kunstwerke entstehen“, erklärt die Westhofenerin.

Eher zufällig sind Heinz und Gisela Kukol auf das Symposium aufmerksam geworden. „Wir waren gerade einkaufen, das ist unser Nachhauseweg“, erklärt Gisela Kukol. Sie stehen am Arbeitsplatz von Holger Hülsmeyer und beobachten ihn bei der Arbeit. „Die vielen Materialien hier, das ist wirklich toll“, findet die Schwerterin. Vor allem der Geruch der Holzspäne gefällt ihr. „Bleibt der Klotz da dran?“, will Heinz Kukol wissen. Hülsmeyer zückt seine Entwurfsskizze. Auch um die Sandsteinskulptur von Roland Höft haben sich neugierige Besucher geschart. „Mittwochs machen wir immer einen Mutternachmittag“, erklärt Wolfgang Stahnke, der mit seiner Mutter Gertrud aus Dortmund gekommen ist – der Ruhr.2010-Tagestipp hat sie angelockt.

Eine Gruppe Senioren von der Tagespflege im Johannes-Mergenthaler-Haus an der Liethstraße kommt über die Wiese. „Eigentlich wollten wir heute nur Kaffeetrinken gehen“, erzählt Leiterin Beate Weigel. Doch Geschäftsführer Helmut Bernhardt hat sie zur Senfmühle gelockt. „Das ist ein tolles Projekt.“  

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