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Chris Kramer im Vorprogramm von Gibbons ohne ZZ-Top

Blues-Konzert

Mit Peter Maffay und Helge Schneider hat Chris Kramer schon gespielt. Doch diese Einladung ehrt den preisgekrönten Mundharmonika-Virtuosen besonders.

Schwerte

, 10.07.2018
Chris Kramer im Vorprogramm von Gibbons ohne ZZ-Top

Das Markenzeichen von Bill Gibbons ist der lange, immer noch ziemlich rote Bart. © picture alliance / dpa

Der Anruf kam unerwartet. Auch wenn Chris Kramer schon mit vielen Größen der Bluesszene gespielt hat, als das Management von Bill Gibbons bei ihm anrief, ob er Zeit für ein gemeinsames Konzert habe, fühlte sich Kramer schon geehrt.

Gibbons spielt auf Zeche Zollverein

Wer sich an dieser Stelle fragt, wer Bill Gibbons ist, der stelle sich einfach einen Herrn mit einer Sonnenbrille und einem auffallend langen roten Vollbart vor. Gemeinsam mit seinen Partnern Dusty Hill und Frank Beard bildet Gibbons seit 49 Jahren die Band ZZ-Top. Derzeit ist Gibbons allerdings nicht mit dem weltberühmten Trio in Deutschland unterwegs, sondern er präsentiert sich als Stargast der Super Sonic Blues Machine. Die gastieren am Mittwoch, 11. Juli, bei einem exklusiven Konzert im Casino der Zeche Zollverein.

„Und Gibbons hat sich uns ausdrücklich als Vorgruppe gewünscht“, freut sich Kramer. Mit „uns“ ist sein neues Projekt Beatbox’n‘ Blues gemeint, das er gemeinsam mit dem Beatboxmeister Kevin O Neal und dem Gitarrenvirtuosen Sean Athens auf die Beine gestellt hat. In dieser Besetzung hatten sie im vergangenen Jahr auch in Memphis, der Heimat des Blues, gespielt. „Ich freu mich wahnsinnig auf das Konzert“, so Kramer. „Wir empfinden das als große Ehre.“ Und natürlich hofft er auch, dass der Großmeister aus Texas dann auch tatsächlich ein bisschen von der Blues-Innovation aus dem Ruhrgebiet sehen und vor allem hören wird, bevor er selber zu seinem exklusiven Deutschland-Auftritt auf die Bühne steigt.

Bester Mundharmonikaspieler bei German Blues Awards

Auch sonst läuft derzeit alles gut, beim Bluesharpspieler, der musikalisch zwar international unterwegs ist, privat aber dann eher in Schwerte. In der Kategorie „Bester Mundharmonikaspieler“ bei den German Blues Awards wird Chris Kramer den Preis nach Schwerte holen. Nicht zuletzt, weil Kramer sich nicht nur als Musiker, sondern als „Missionar der Mundharmonika“ versteht. Mehrere Lehrbücher hat er verfasst, er ist Dozent unzähliger Workshops und gelegentlich sogar Musiksachverständiger im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Und mit Chris Kramer & Beatbox ´n´ Blues hat er gerade ein zweites Album veröffentlicht. „Tourneen, durch Norwegen, die Schweiz und Spanien zeigen, dass auch im Ausland der Erfolg jahrelanger Arbeit nicht ausbleibt“, so Kramer.

Zusammen mit dem zweifachen deutschen Beatboxmeister Kevin O Neal und dem Gitarrenvirtuosen Sean Athens, schlägt er auch auf „Way back home“ eine musikalische Brücke von traditionellem Blues bis zu modernen Grooves und Beats aus dem Hip Hop.

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