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Compagnie Irene K. tanzte in St. Viktor

Intensive Aufführung

Eine intensive, unmittelbare Aufführung präsentierte die Compagnie Irene K. am Montagabend in der St.-Viktor-Kirche als Beitrag zur Local-Heroes-Woche. Eingebettet in die sakrale Stimmung ließ der zeitgenössische Tanz die Besucher den Kirchenraum neu erfahren.

SCHWERTE

von Von Nicole Giese

, 24.08.2010
Compagnie Irene K. tanzte in St. Viktor

Vor, hinter und zwischen den Fäden tanzten die Mitglieder der Compagnie Irene K. in St. Viktor.

Zu Live-Klängen von Cello, Klavier, Akkordeon und Trommel (hervorragend: Claire Goldfarb, Dave Michels, Pirly Zurstrassen) und eindringlichen Gesangseinlagen der Solistin Maria Miranova boten Masami Sakurai, Marie-Laure Fiaux, Sylvie Klinger und Hiroshi Wakamatsu eine eindrucksvolle Performance.

Mit und um die straff gespannten Fäden herum entwickeln sie ihre Schritte und Bewegungen. Tanzen unter den Fäden hindurch, berühren sie kurz und agieren selbst wie am Faden gezogen. Paare nähern sich einander an, sind in einem Moment eng verbunden, um im nächsten auseinander zu streben.   Die Musik unterstreicht die gegensätzlichen Bewegungen, ist manchmal melodisch, dann wieder atonal. So erscheint die Choreografie als Metapher für das Leben mit Momenten der Annäherung, des Zusammenfindens, aber auch der Widersprüche –  durch das sich ein roter Faden zieht, die Hoffnung auf einen Ausweg aus dem Labyrinth.

Diesen Gedanken greifen die Abschlussworte von Pfarrerin Margret Held auf. Sie zitiert aus dem Hohelied der Liebe: „Alles an ihm ist lieblich. Das ist mein Geliebter, und das mein Freund, ihr Töchter Jerusalems!“  

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