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Daniel Schöpl und Franz Poggenberg helfen vom Fahrrad aus

Ruhrtal-Ranger

Müllsäcke, Heckenschere, Kehrblech: Daniel Schöpl und Franz Poggenberg sind bestens gerüstet. Doch nicht nur Müll rücken die beiden Ruhrtal-Ranger zu Leibe: am Ruhrtal-Radweg helfen sie Fahrradfahrern in vielen Situationen.

SCHWERTE

von Von Anne Petersohn

, 20.08.2010
Daniel Schöpl und Franz Poggenberg helfen vom Fahrrad aus

Daniel Schöpl und Franz Poggenberg helfen auch in Notfällen.

Daniel Schöpl hat die Straße fest im Blick. Ein leichtes Glitzern im Gras genügt – schon stellt der 23-Jährige sein Fahrrad am Wegesrand ab. „Inzwischen entgeht mir keine Scherbe mehr.“ Vor drei Wochen hat der Schwerter seinen Job als Ruhrtal-Ranger angetreten. Seither ist er mit den Vorzügen seiner Heimatstadt vertrauter denn je – und kümmert sich darum, dass auch auswärtige Besucher Gefallen an ihr finden.

Bis zu sechs Stunden täglich ist der gelernte Systemgastronom mit seinem Kollegen Franz Poggenberg auf dem Ruhrtal-Radweg unterwegs. „Wir sammeln Müll und Scherben auf, achten darauf, dass alle Schilder gut lesbar sind und informieren die Stadtverwaltung, wenn zum Beispiel eine Hecke geschnitten werden muss“, so Poggenberg. Bei Kleinigkeiten greifen die Ruhrtal-Ranger selbst ein, entfernen hier einen Aufkleber von einer Hinweistafel, helfen dort einem Radfahrer, der Hilfe bei der Orientierung braucht. „Die Leute kennen uns inzwischen – sie freuen sich, wenn sie uns sehen“, sagt Daniel Schöpl.

Gerade weil die Präsenz der Ruhrtal-Ranger eine positive Wirkung hat, sind sie zu einer festen Größe in der Ruhrstadt geworden. Vor vier Jahren ging das Projekt für Arbeitslose in Qualifizierungsmaßnahmen an den Start, das Signal und Arge gemeinsam mit der Stadt finanzieren. In dieser Saison sind vier Ranger beschäftigt. 

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