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Die Rattenplage in Schwerte scheint beseitigt

Robert-Koch-Straße

Ratten - rund zwei Jahren lang plagten sie das Quartier an der Schwerter Robert-Koch-Straße: Sie spazierten durch die Wohnungen und liefen den Einwohnern sogar über die Füße. Nun hat der Spuk wohl ein Ende - Anwohner, Stadt und Deutsche Bahn haben den Nagern gemeinsam den Garaus gemacht.

SCHWERTE

, 22.01.2016
Die Rattenplage in Schwerte scheint beseitigt

Eine Ratte.

„Es sieht positiv aus“, berichtete am Donnerstag Hausbesitzer Erwin Hesse. Im September hatte er sich dazu entschieden, den Ratten den Kampf anzusagen. Nachdem das Ungeziefer sich nicht nur in Gärten tummelte, sondern auch schon in Wohnungen eingedrungen war, musste einfach gehandelt werden. 

Mit einer Fragebogen-Aktion hatte er im September seine Nachbarn zusammengetrommelt, um die Rückzugsorte der Ratten herausfinden. Sie vermuteten, dass die Bahnlinie das Schlupfloch der Ratten war.

Den Ratten ist der Appetit vergangen

Deswegen zog die Stadt einen Schädlingsbekämpfer hinzu und sprach mit der Deutschen Bahn, deren Gleisdamm hinter den Gärten verläuft. „Ein Trupp der Bahn lichtete das dichte Unterholz am Bahndamm“, sagte Erwin Hesse. Damit wurde den Ratten ein Rückzugsraum genommen, wo sie zahlreiche Löcher gewühlt hatten. 

Mit Erfolg: Ein Anwohner habe in letzter Zeit keine der langschwänzigen Krankheitsüberträger mehr entdeckt. Er hatte immer wieder den Trampelpfad zwischen den Schienen und den Rückseiten der Gärten kontrolliert und nur etliche aufgestellte Rattenfallen gefunden, in denen die Giftköder aber bereits verschimmelten. Ein Beleg dafür, dass dem Ungeziefer der Appetit vergangen war. 

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