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Dritter Aktionstag gegen Rechts an der Gesamtschule

Schule ohne Rassismus

Von Parkour über Streetdance bis zu Cybermobbing: Das Angebot beim "Jugendkulturtag gegen Rechts" an der Gesamtschule war breit gefächert. Schüler der Jahrgangsstufe 10 konnten gleich zwischen zehn verschiedenen Workshops wählen.

SCHWERTE

von Von Tobias Dornbusch

, 04.06.2012
Dritter Aktionstag gegen Rechts an der Gesamtschule

Vertrauen zu den Mitschülern war eines der Workshop-Themen am "Jugendkulturtag gegen Rechts" an der Gesamtschule.

Sozialpädagoge Wolfgang Brust hatte den Tag für die 120 Jugendlichen organisiert. „Wir müssen zeigen, wie breit gefächert das Angebot der demokratischen Jugendkultur ist, damit niemand auf die rechte Bahn gerät“, so Brust.

Am beliebtesten war der Workshop „Auf den Spuren der neuen Nazis“, bei dem die Schüler nach Dortmund in Problembezirke wie Dorstfeld fuhren. Dort trafen sie sich mit einer Gruppe, die Aussteigern aus der rechten Szene hilft. Außerdem gab es sportliche Workshops wie Parkour und Kampfsport mit Köpfchen („The real Bushido“). Besonders wichtig waren für Brust auch die Lehrgänge zu den Themen „Cybermobbing“ und „Netz und Netzwerk“. Hier wurde über die besonderen Gefahren im Internet gesprochen. „Das Internet ist eine Plattform, wo sich die rechte Szene sehr geschickt präsentiert. Da müssen wir Aufklärungsarbeit leisten“, erklärt Brust.

Nach der Mittagspause trafen sich alle Schüler, und die einzelnen Gruppen präsentierten ihre Ergebnisse. 15 Jahre trägt die Schule nun schon den Titel „ Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Und wenn das so bleibt, „war unsere Aktion erfolgreich“, erläutert Brust das Ziel des Aktionstages.

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