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Eckhaus in der Mährstraße mausert sich zum Hingucker

Fassaden-Arbeiten

Nicht nur in die Schaufenster sollte man in der Mährstraße schauen. Denn die wunderschönen Gründerzeitfassaden putzen sich weiter heraus. Nach „Zoch“ und „Laternchen“ mausert sich jetzt das Eckhaus über dem Reisebüro Quecke zu einem weiteren Hingucker.

SCHWERTE

von Von Reinhard Schmitz

, 18.08.2010
Eckhaus in der Mährstraße mausert sich zum Hingucker

Die Mährstraße putzt sich weiter heraus. Derzeit wird die Fassade des Hudek-Hauses von Grund auf renoviert.

„Rundum werden Stuckarbeiten vorgenommen“, berichtet Eigentümer Franz-Paul Hudek. Fachgerecht lässt er beschädigten oder bröckelnden Zierrat an den Wänden wieder herstellen. Als Vorbereitung für einen neuen Anstrich in Grau-Blau. „Der Erker wird dunkler abgesetzt“, verrät Hudek: „Der Stuck nochmal dunkler, damit es absticht.“ Wenn die Gerüste wieder abgebaut sind, wird sich das Geschäftshaus so schmuck wie bei seiner Errichtung im Jahre 1902. Ursprünglich war im Erdgeschoss die Schuhmacherei Brune mit einem Schuhgeschäft untergebracht.

Seit 1929 ist das markante Gebäude im Familienbesitz der Hudeks, wie sich der heutige Eigentümer erinnert: „Mein Vater Paul Hudek kaufte es als 19-Jähriger.“ In den Verkaufsräumen eröffnete der neue Besitzer einen Handel für Haushaltwaren und Eisenwaren. 1971 übernahm Franz-Paul Hudek das Geschäft und wandelte es in das bekannte Kindermoden- und Babyhaus um. Seit Oktober 2009 vermittelt das Reisebüro Quecke in den Räumen Urlaubsträume. 

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