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Nach der Entlassung in Polen wollte sich der 57-Jährige in Schwerte ein neues Leben aufbauen. Nun sitzt er in Untersuchungshaft. Er soll eine Frau getötet haben, um sich zu bereichern.

Schwerte

, 11.10.2018

Unschuldig 21 Jahre hinter Gittern. In unzähligen Varianten prägte diese Schlagzeile die Titelseiten polnischer Zeitungen, die Marek Glinski auf dem Besprechungstisch in der Lokalredaktion hinblätterte. Damals im Mai 2016, als er nach seiner Freilassung mithilfe von Freunden in Schwerte ein neues Leben beginnen wollte. Er sei in seiner Heimat für einen Mord an einem Deutschen verurteilt worden, den er gar nicht begangen habe, erzählte er mit ruhiger Stimme. Und wurde danach nicht müde, mit seiner Geschichte eines Justizskandals von einem Medium zum anderen zu tingeln. Auch ein Buch wollte der Pole schreiben und vermarkten. Doch zunächst wollte er nach einem Job suchen. Als Kurierfahrer vielleicht oder in der Altenbetreuung.

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