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Ernte leidet unter zu viel Feuchtigkeit

Nach Dürre

Noch im Juli hätte sich Bernd Schulte über ein paar Tropfen Regen gefreut. Jetzt, wo der Niederschlag fällt, macht er dem Landwirt trotzdem einen Strich durch die Rechnung: Durch die hohe Feuchtigkeit der letzten Wochen hat die Ernte an Qualität eingebüßt.

SCHWERTE

von Von Anne Petersohn

, 12.08.2010
Ernte leidet unter zu viel Feuchtigkeit

Durch die hohe Feuchtigkeit der letzten Wochen hat die Ernte an Qualität eingebüßt.

„Die so genannte Fallzahl des Mehls leidet – der Teig ist dann nicht klebrig genug zum Backen“, erklärt Bernd Schulte, der gerade erst den Roggen eingefahren hat – ein Getreide, das fast ausschließlich zum Backen verwendet wird.  Die Mühle habe ihm den Roggen zwar auch in diesem Jahr in gewohntem Umfang abgekauft. „Er wird dort aber mit höheren Qualitäten gemischt, so dass die Preise sinken.“

Ähnliches fürchtet der Landwirt auch für den Weizen, der in den kommenden Wochen geerntet wird. „Wenn die Qualität zum Backen nicht mehr ausreicht, bleibt nur der Futtertrog als Alternative“, so Bernd Schulte. Glücklicherweise werde ein Großteil des Bestandes auf den Feldern der Umgebung ohnehin als Futtermittel und nicht zum Backen eingesetzt. „Doch auch hier leidet die Qualität.“

Trotz aller Schwierigkeiten – von einem Katastrophenjahr 2010 will Bernd Schulte bisher nicht sprechen. „Durch unseren guten Boden hier in Schwerte haben die Pflanzen den harten Winter und die lange Hitzeperiode relativ gut überstanden.“ Er gehe deshalb davon aus, „mit einem blauen Auge davonzukommen“. „Das Wetter in diesem Jahr ist einfach verrückt.“ 

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