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FAB: Eigenes Sparkonzept gegen Schließung

SCHWERTE Auf unter 470 000 Euro jährlich könne man den Verlust des Freizeit- und Allwetterbades drücken, wenn man alle Sparmöglichkeiten ausschöpft. Davon gehen zumindest Bäderchef Xaver Majewski und Bäderbeiratsvorsitzender Hubert Sieweke aus, die ihre Sparvorschläge jetzt dem Beirat präsentierten.

von von Heiko Mühlbauer

, 21.08.2008
FAB: Eigenes Sparkonzept gegen Schließung

Antonia und Giuliano sind begeisterte FAB-Besucher.

1,86 Millionen Euro betrug nach Siewekes Angaben der Verlust der städtischen Bädergesellschaft im vergangenen Jahr. 424  000 davon entfallen auf das Stadtbad, 1,436 Millionen auf das FAB. In diesem Jahr werden es wahrscheinlich 1,17 Millionen Euro Verlust sein, den das Spaßbad schreibt.

Doch mit einer veränderten Wasseraufbereitung und, wenn es gelingt, dem einzelnen Gast auch über den Eintritt hinaus noch etwas mehr zu verkaufen, könne man rund 200 000 Euro im Jahr mehr auf der Habenseite verbuchen. Diese Maßnahmen seien bereits angelaufen.Schwieriger wird es beim Personal. 300 000 Euro könnte man bei optimierten Arbeitsabläufen einsparen, rechnet Sieweke vor. Allerdings bleibt die Frage, was mit den Menschen passiert. Ein Teil von ihnen hätte eine Rückkehroption zur Stadt, allerdings nur dann, wenn es die Bädergesellschaft nicht mehr gibt. Letztlich beträfen die Einsparungen aber mehr Mitarbeiter als zur Stadt zurück könnten. Deshalb schließt diese Sparmöglichkeit auch betriebsbedingte Kündigungen ein.

Günstiger für das Bad, allerdings kein Gewinn für die Stadtkasse, wäre eine Absenkung der Pacht, die das FAB an die Stadt zahlt, von derzeit jährlich 395 000 Euro. „Das ist am Markt vorbei“, glaubt Sieweke, der 100 000 Euro für realistisch hält. Er plädiert dafür, der neuen Bäderführung eine Chance zu geben, da wegen der Verträge der Bestand des Bades ohnehin bis 2010 gesichert ist. In der Vergangenheit war SCD-Fraktionschef Sieweke allerdings einer der größten Befürworter eines Verkaufs des Bades. 

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