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Fehde der Schwerter Markthändler geht weiter

Streit um Standort

Im Streit der Schwerter Markthändler ist kein Ende in Sicht. Am Samstagmorgen steuerte Bernhard Holtmann mit dem Marktcafé seiner Lebensgefährtin den Platz vor dem Schuhhaus Hanna an, den er mehrfach angefordert, aber nicht bewilligt bekommen hatte. Und wenig später war die Polizei vor Ort.

SCHWERTE

, 10.01.2016
Fehde der Schwerter Markthändler geht weiter

Kein Fall für die Polizei. Diskussionen nach dem Umstellen der Stände auf dem Markt am Samstagmorgen.

Holtmanns Ex-Frau Elfie Holtmann, Vertreterin der Markthandel Schwerte GmbH, erteilte ihm nach eigenen Angaben Marktverbot. Die eilig herbeigerufenen Polizeibeamten wollten allerdings nicht in den Streit eingreifen. Schließlich handele es sich um eine privatrechtliche Angelegenheit. Und auf diesem Feld glaubt sich Bernhard Holtmann im Recht: Die Standplätze der Stände seien nicht juristisch verbrieft. 

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Zudem stehe das Marktcafé so niemandem im Weg, auch nicht vor dem Schaufenster des Schuhhauses Hanna. Mit einem Verweis auf dessen Recht, einen freien Zugang und ein freies Blickfeld auf die Auslagen zu behalten, hatte Marktmeister Frank Rest bislang die Umstellungsanträge von Markt-Café-Betreiberin Eva-Maria Plauk abgelehnt. Außerdem hatte er verfügt, dass Plauk ab Mittwoch auf den kleinen Markt umziehen müsse.

Streitpunkt Markt-Café

Hintergrund ist ein Streit zwischen Bernhard Holtmann und seiner Lebensgefährtin auf der einen und seiner Ex-Frau und Frank Rest auf der anderen Seite. Bislang stand das Markt-Café auf dem Wochenmarkt ausgerechnet zwischen den Ständen von Rest und Holtmanns Ex-Frau.