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Feuerwehr in Wandhofen: Arnsberg gegen Schließung

WANDHOFEN Auf der einen Seite steht der Sparvorschlag von Rödl und Partner, die Feuerwache in Wandhofen zu schließen. Auf der anderen Seite: Viele gute Argumente für ihren Erhalt.

von von Heiko Mühlbauer

, 07.08.2008
Feuerwehr in Wandhofen: Arnsberg gegen Schließung

Die Wandhofener Feuerwache.

Der Schaden und die Einsparung stehen in keinem Verhältnis. Sehr deutlich stellt sich auch die Bezirksregierung hinter die Freiwillige Feuerwehr in Wandhofen. SPD-Ratsherr Dieter Schmikowski hatte den Regierungspräsidenten um eine Stellungnahme gebeten. Denn die Gutachter von Rödl und Partner hatten bei ihren Sparvorschlägen die komplette Schließung des Löschzuges vorgeschlagen.

Dies könne sogar teurer denn günstiger für die Stadt werden, glaubt man in Arnsberg. Denn langfristig werde der Abbau von Freiwilligen zur Aufstockung von hauptamtlichen Kräften führen. Schon jetzt sei feststellbar, dass immer weniger ehrenamtliche Feuerwehrmänner und -frauen tagsüber für Einsätze zur Verfügung stünden. Gerade in Wandhofen sei dies aber nicht der Fall. Außerdem würde sich für den Bereich Wandhofen ohne eine eigene Wache eine Lücke im Brandschutz ergeben.

Denn um pünktlich am Einsatzort sein zu können, dürfen die Brände nicht mehr als 2,4 Kilometer Luftlinie von der Wache entfernt sein. Der Ortskern Wandhofen liegt aber 3,3 Kilometer von der Wache in Westhofen und 3,1 Kilometer von der Hauptwache entfernt. Außerdem sei der Verzicht auf den Löschzug schädlich für das Ehrenamt an sich, befinden die zuständigen Mitarbeiter im Regierungspräsidium. Eine ähnliche Stellungnahme hatte auch bereits der Landrat abgegeben. Schmikowski will die Stellungnahmen in der kommenden Woche den Ratsfraktionen, dem Bürgermeister sowie dem Stadtbrandmeister zukommen lassen.

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