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Förderverein Gemeindezentrum will Stiftung gründen

GEISECKE Das Gemeindezentrum Geisecke kann möglicherweise bald langfristiger planen. Die Idee einer Stiftung findet viele Unterstützer. Der Verkauf des Pfarrhauses soll die Kassen füllen.

von Von Reinhard Schmitz

, 15.08.2008
Förderverein Gemeindezentrum will Stiftung gründen

Werner Kiesheyer.

Dieses Vorhaben besprach der Förderverein Gemeindezentrum mit der Presbyteriums-Spitze der Evangelischen Kirchengemeinde, die das Gebäude auf die Verkaufsliste gesetzt hatte.

 „Die Stiftung hat für uns oberste Priorität, weil es der nachhaltigste Weg zur Lösung des Problems ist“, macht Werner Kiesheyer  vom Förderverein deutlich. Als Grundkapital solle der Verkaufserlös des Geisecker Pfarrhauses eingebracht werden, das nach dem Auszug von Pfarrer Manfred Wuttke vor gut zwei Monaten abgegeben wurde.

Weiter aufgestockt werden soll das Stiftungsvermögen, indem die Vereinsmitglieder acht Jahre lang ihre Beiträge einbringen. „Wir haben überschlagen: Dann müssten die Kapitalzinsen ausreichen, um die Sachkosten des Gemeindezentrums zu decken“, erklärt Kiesheyer: „Die Kirchengemeinde Schwerte wäre dann von diesen Kosten völlig befreit.“ Während des Kapitalaufbaus müsste sie diese rund 25 000 Euro allerdings noch acht Jahre lang tragen. „Die Alternative wäre jedoch, unsere Vereinsbeiträge für die jährlichen Kosten zu zahlen – ohne jede Nachhaltigkeit“, verdeutlicht Kiesheyer.

 Ohnehin bemühen sich die Mitglieder, die Ausgaben durch Eigenleistung so weit wie möglich zu senken. 20 Helfer pflegen bereits die Außenanlagen, putzen die Fenster oder waschen die Gardinen: „Die Reinigungskosten sind schon halbiert.“ Nächster Schritt ist, im Dezember mit dem Presbyterium eine Vereinbarung über den Bestand des Gemeindezentrums – möglichst per Stiftung – zu treffen, um diese bei der Jahreshauptversammlung im Januar von den Fördermitgliedern bestätigen zu lassen. Mittlerweile 103 Unterstützer haben sich dem Verein angeschlossen. Acht davon sogar beim Pfarrfest der Katholischen St.-Antonius-Gemeinde, auf dem Kiesheyer für sein Anliegen werben durfte.

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