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Für Wohnmobile fehlt das Geld

SCHWERTE 150 000 Euro für fünf Wohnmobilisten – das fand nicht nur Baudezernent Herbert Kluge entschieden zu teuer. Auch der Großteil der Mitglieder des Planungsausschusses nahm vorerst Abschied vom Wohnmobilhafen an der Ruhr.

von Von Heiko Mühlbauer

, 28.11.2007
Für Wohnmobile fehlt das Geld

Für einen Wohnmobilhafen fehlt der Stadt das Geld.

Und das, nachdem der Kreis nach jahrelangem Ringen endlich signalisiert hatte, man könne sich eine Genehmigung trotz Wasserschutzzone für die Camper vorstellen. Allerdings müssten die Plätze über eine Ver- und eine Entsorgungseinrichtung verfügen. Und genau die wollen finanziert sein.Gegenteilige Auffassung erstaunt „Noch zu Zeiten des Parkplatzbaus war es der Kreis, der die Einrichtung von Wohnmobilplätzen verhindert hat“, erinnerte CDU-Sprecher Wolfram Weber. Später hatte dann der Kreis auf Plätze ohne Entsorgungseinrichtung gedrängt. Wie man jetzt zur gegenteiligen Auffassung käme, sei schon interessant.Intensive Gespräche mit Unna geführt Der Grund für den Meinungswechsel habe zum einen mit intensiven Gesprächen mit den zuständigen Stellen in Unna geführt, zum anderen aber mit der veränderten Situation, so Günter Baumeister von der Bauverwaltung. Zum anderen liege es aber an der veränderten Situation dort. Ein Brand hinterließ kontaminierten Schutt, den auch das dreifache Hochwasser nicht weggespült hatte.Stadt soll Förderung prüfen Letztlich beschloss der Ausschuss, die Verwaltung solle prüfen, ob nicht irgendwelche Zuschüsse für den Tourismus fördernden Ausbau zu bekommen seien. Ansonsten wurde der Plan erstmal auf Eis gelegt. Angesichts des Doppelhaushaltes dann wohl für die kommenden zwei Jahre.

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