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Heimatverein gibt zweites Büchlein heraus

Sagenhaftes Schwerte

SCHWERTE Die Ruhrstadt ist ein Mittelpunkt westfälischer Volkssagen. Das wusste schon der Gerhard Löbker im Jahr 1852. Und das wissen auch Ulrike Berkenhoff und der Heimatverein. 1989 erschien die erste Sammlung von Schwerter Sagen, jetzt ist die zweite im Handel.

von Von Iris Woitschell

, 10.08.2010
Heimatverein gibt zweites Büchlein heraus

Der Heimatverein gibt jetzt das zweite Büchlein mit Schwerter Sagen heraus.

Mit einer Auflage von 500 Stück können Interessierte das Büchlein ab sofort im Ruhrtalmuseum und den örtlichen Buchhandlungen für drei Euro kaufen. Im Vorwort geht Klaus Halfpap auf die Hintergründe und Entstehungszeiten der Sagen ein. Es folgen 22 Sagen, unter anderem eine von Ulrike Berkenhoff selbst.

In ihrer Geschichte „Meine fantastische Radtour“ geht es um den Brunnen vor dem Wuckenhof, der heute nur noch durch eine Platte auf dem Schacht zu erkennen ist. „Ulrike Berkenhoff hat die Theorie der Sagen verinnerlicht“, findet Klaus Halfpap. Die Geschichte habe einen hohen Wahrheitsgehalt und spiegele gleichzeitig die individuelle Wahrnehmung der Protagonistin wieder. Halfpap: „Genial, wie sie das geschrieben hat.“

Berkenhoff selbst gefällt „Der Hexentanz zu Schwerte“ besonders gut. Diese Sage habe vor 60 Jahren in der Zeitschrift Märker gestanden. „Diese Sage ist sehr ungewöhnlich, weil sie mitten in der Stadt spielt.“ Die meisten Sagen hat Ulrike Berkenhoff aus alten Büchern, Zeitschriften und auch von Sammlern. Diese geben jedoch nicht immer alle ihre Schätze preis: „Ich schätze, in so mancher Schublade ist noch was versteckt“, ist sich die Schwerterin sicher. 

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