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Heinz Haggeney legt Vorsitz der Schwerter SPD nieder

SPD-Stadtverbandsvorsitzender zurückgetreten

Paukenschlag in der Schwerter SPD. Acht Monate nachdem er im Amt als SPD-Stadtverbandsvorsitzender bestätigt wurde, legte Heinz Haggeney jetzt den Posten mit sofortiger Wirkung nieder.

Schwerte

, 10.06.2018
Heinz Haggeney legt Vorsitz der Schwerter SPD nieder

Heinz Haggeney ist als Stadtverbandsvorsitzender zurückgetreten. © Bernd Paulitschke

Heinz Haggeney hat seinen sofortigen Rücktritt verkündet. Gegenüber dem Parteivorstand habe er dies in einem Schreiben mitgeteilt und gesundheitliche Gründe angeführt, wie er am Sonntag auf Anfrage bestätigte.

Drei Wahlkämpfe in zwölf Monaten

Erst im Oktober war der 69-Jährige Heinz Haggeney auf dem Posten als Stadtverbandsvorsitzender bestätigt worden, in den er im Mai 2015 gewählt worden war. Die vergangenen zwölf Monate seien aber sehr arbeitsintensiv gewesen und hätten ihm die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gezeigt, so Haggeney. In dem Zeitraum hat er drei große Wahlkämpfe organisiert: die Bundestags-, die Landtags- und die Bürgermeisterwahl.

Rücktritt für Partei „keine Überraschung“

Sein Rücktritt jetzt sei für viele in der Partei keine Überraschung gewesen, so Haggeney. Im engsten Kreis habe er das zuvor besprochen.

Den Zeitpunkt seines Rücktritts vom höchsten Amt der Schwerter Sozialdemokraten hat Heinz Haggeney aus eigener Sicht günstig gewählt: „Die Partei steht nach der gewonnenen Bürgermeisterwahl gut da, die Stimmung ist gut, es gibt keine Querelen. Außerdem gibt es genügend Genossen, die fähig sind, den Posten des Stadtverbandsvorsitzenden zu übernehmen – sonst hätte ich den Schritt jetzt nicht gemacht.“

„Ich bleibe Parteisoldat“

Nun übernehmen zunächst seine gewählten Stellvertreter Ralf Haarmann, Marlies Mette, Sigrid Reihs und Timo Santehanser die Führung der Schwerter SPD. Den Sommer über hat die Parteispitze nun Zeit, einen Nachfolger zu finden. Eine Wahl könnte dann wohl beim SPD-Parteitag am 29. September erfolgen.

Aus der Politik ganz zurück ziehen möchte sich Heinz Haggeney aber nicht. Er bleibt sachkundiger Bürger und Sprecher der SPD im Ausschuss für Infrastruktur, Stadtentwicklung und Umwelt. Ebenso will er weiter den SPD-Arbeitsgruppen angehören, und er bleibt Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke. Schließlich ist und bleibe er ein „Parteisoldat“.

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