Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Hotelbau am Schwerter Freischütz weiter unsicher

Frist fast abgelaufen

2013 hat der Rat der Stadt Schwerte beschlossen, das Grundstück, auf dem der Freischütz steht, an dessen Besitzer zu verkaufen. Allerdings nur dann, wenn dort bis Ende 2016 ein Hotel gebaut wird. Drei Monate vor Ende der Frist sieht es nicht so aus, als ob der Kauf zustande kommen würde.

SCHWERTE

, 06.10.2016
Hotelbau am Schwerter Freischütz weiter unsicher

Der Freischütz steht auf einem Grundstück, das die Stadt an den Besitzer der Gastronomie verpachtet.

„Wir sind da weiter im Gespräch“, erklärte Freischütz-Geschäftsführer Jörg Prüser am Mittwoch auf Anfrage. Allerdings habe die Sache mit dem Hotel derzeit nicht die vorderste Priorität. Im Mai hatte der Freischütz mit dem Partyzubehör-Verleiher Top-Event ein weiteres Unternehmen gekauft, um das man sich derzeit kümmern müsse.

Hotelneubau am Schwerter Wald

Zunehmend wird klar, dass sich ein Hotelneubau am Schwerter Wald nicht rechnet. Als man die Pläne entwickelte, war Freischütz-Inhaber Peter Cremer noch überzeugt, dass man einen Investor und Partner finden könne. Doch das Thema ist längst vom Tisch. „Wir haben bisher noch keine Lösung gefunden, die sich rechnen würde“, so Prüser. Aber wenn die Stadt weiterhin Interesse habe, könne man die Frist ja verlängern. 

Das ist aber politisch nicht unumstritten. Sowohl die CDU als auch die WfS hatten in Anfragen an die Stadtverwaltung klar gemacht, dass man davon ausgehe, dass der Vertrag pünktlich erfüllt werde. Die Stadt hatte das Grundstück, das der Freischütz bislang in Erbpacht nutzt, im Zuge der Haushaltsanierung dem Pächter zum Kauf angeboten. 510.000 Euro sollte das 45.926 Quadratmeter große Grundstück kosten. Zu billig bemängelten damals schon einige Ratsvertreter. Doch der Preis wurde damals von der Stadt mit dem hohen Anteil an Waldfläche und dem Zwang das Hotel zu bauen begründet. Bislang zahlt das Gastronomieunternehmen eine Jahrespacht von 11.700 Euro.

Jetzt lesen

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt