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Im VfL-Fußballheim wurde richtig gerockt

Noisy Night

Von wegen besinnliche Weihnachten. Das war gestern. Am Samstagabend rockte Schwerte im VfL-Fußballheim in die Weihnachtszeit. Schuld daran: Die "Noisy Night", die mittlerweile genauso Tradition feiert wie ein Weihnachtsbaum an Heiligabend.

SCHWERTE

von Von Sarah Zaczek

, 11.12.2011

„Dieses Konzert ist eigentlich unsere Weihnachtsfeier“, erklärte Frank Siewert, Chef des Events und Sänger der Band „Sam Spade & the Bangers“ und fügte hinzu: „Es hat keinen kommerziellen Hintergrund. Wir machen an diesem Abend Musik von Freunden für Freunde.“ Und das war deutlich zu spüren in dem dicht gefüllten Fußballvereinssaal. Über 150 Gäste genossen die weihnachtlich angehauchte Rock’n’Roll-Atmosphäre und wippten zu den Beats der Schwerter Rocker.

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Das war die Noisy Night 2011

Ausgelassene Stimmung herrschte im VfL-Fußballheim bei der Noisy Night.
11.12.2011
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Noisy Night am Schützenhof.
Sängerion Rick Rock und Sam Spade© Foto: Bernd Paulitschke
Noisy Night am Schützenhof.
Rick Rock© Foto: Bernd Paulitschke
Noisy Night am Schützenhof.
Rick Rock© Foto: Bernd Paulitschke
Noisy Night am Schützenhof.
Udo Lindenberg Imitator Karsten Bald.© Foto: Bernd Paulitschke
Noisy Night am Schützenhof.
Rick Rock© Foto: Bernd Paulitschke
Noisy Night am Schützenhof.
Rick Rock© Foto: Bernd Paulitschke
Schlagworte Schwerte

Über Jahrzehnte ist die Musikkultur in der Ruhrstadt gewachsen, immer mehr Bands sind entstanden und immer größer wurde der Wunsch, sich zu treffen, zusammen zu feiern und austauschen. Weil das – alle Jahre wieder – auf der Noisy Night, die früher übrigens Veteranentreff hieß, möglich ist, erfreut sich das Event immer größerer Beliebtheit. „Man weiß immer, auch wenn man sich das ganze Jahr über nicht sieht, zur Noisy Night sehen wir uns wieder.“ Umso ausgelassener ist die Stimmung vor, auf und hinter der Bühne. Das Prinzip des Abends: Fünf Bands haben 30 Minuten Spielzeit und 15 Minuten Pause ihr Set aufzubauen.

Das bedeutet viele Personen auf engem Raum – und trotzdem ausgelassene Stimmung. „Wir helfen uns gegenseitig, leihen uns Instrumente oder Bandmitglieder aus“, so Siewert begeistert. Doch nicht jeder darf auf der Noisy Night auftreten: „Die Auswahl hängt davon ab, wie engagiert die Bands im Jahr waren und ob sie bereit sind, ohne Gage zu spielen.“ Mit diesem Abend soll nicht Geld gemacht oder Konkurrenz geschürt werden, sondern Freude bereitet und Freundschaften vertieft werden. Mit dabei fünf Schwerter Bands (Champagne&Reefer, Rick Rock, Udo Lindenberg alias Karsten Bald, Kaye , Sam Spade & the Bangers), die den Abend rockten.

Band Nummer sechs „Not Bad“ konnte nicht auftreten, weil der Sänger erkrankte. Und obwohl keiner der Musiker herausstechen wollte – einer hat es trotzdem geschafft: Karsten Bald sorgte als perfektes „Udo Lindenberg“-Double für Furore und wurde zum Highlight des Abends. Bis tief in die Nacht feierten Musiker und Gäste zusammen die etwas andere Weihnachtsfeier. Und um das Bild der coolen Rocker perfekt und aus Schwerter Musikern echte Rock’n’Roller zu machen, verriet Siewert: „Getrunken wird bei uns an diesem Tag schon ab 12 Uhr mittags. Da bauen wir selber unsere Bühne auf und feiern schon mal vor.“ Cool und lässig geht also auch in der Ruhrstadt zu. Ja, dann Prost auf den Schwerter Rock’n’Roll.

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