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Imposante Eröffnung der Local-Heroes-Woche Schwerte

Kultur-Woche startet

Punkt 18 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen. Da waren Gäste, Musiker und Instrumente schon sicher in der Rohrmeisterei. Nicht auf dem Plateau, sondern in Halle III wurde mit den imposanten Anfangstakten der Carmina Burana musikalisch die Local-Heroes-Woche eröffnet.

von Von Nicole Giese

, 22.08.2010
Imposante Eröffnung der Local-Heroes-Woche Schwerte

Mit den imposanten Anfangstakten der Carmina Burana wurde die Local-Heroes-Woche eröffnet.

Bis zuletzt hatten die Veranstalter gehofft, dass die Eröffnungsveranstaltung zur Schwerter Local-Heroes-Woche auf dem Plateau stattfinden könnte. Erst eine knappe Dreiviertelstunde vor Beginn fiel die Entscheidung: Die Wetterlage war zu unsicher.

„Carmina Burana im Platzregen, das hätten Sie in 50 Jahren nicht vergessen“, scherzte Fritz Pleitgen, Geschäftsführer der Ruhr.2010 GmbH bei seiner Eröffnungsrede am Sonntagabend. Er war mit Programmkoordinator Jürgen Fischer und der gebürtigen Schwerterin Nicola Schlitzer aus dem Team Marketing/Kommunikation nach Schwerte gekommen. „Wir wollen zeigen, was auch in kleineren Städten möglich ist“, betonte Bürgermeister Heinrich Böckelühr, bevor die Chöre von Konzertgesellschaft und des Oratorienchores der Stadt Kamen musikalisch die Local-Heroes-Woche eröffneten.

Zuvor hatten die Schwerter zweieinhalb Stunden lang Zeit, über das Rohrmeisterei-Plateau zu flanieren und die Beiträge zu genießen, die dort zu sehen und zu hören waren. Ensembles der städtischen Musikschule und der privaten Musikschule Stanzeleit boten mitreißende und stimmungsvolle Melodien. Viel los war auch zwischen den Patentschalungen von Marc Westermann und bei der Design-Ausstellung der Ruhrakademie zum R-Pott, einem Pflanzgefäß für die Schösslinge der Schwerter Kastanie. Modelle aus Metall, Ton und Holz hatten die Studenten entwickelt.

Die Ruhrbalkone nutzten die Tänzerinnen der Gruppe Art-scenico für ihre poetischen Bilder. Szenen aus dem alltäglichen Traum bot auch das Studio 7 mit Regisseur Christoph Falke – ohne Text, gefühlvoll mit Musik inszeniert. Immer wieder gingen kurze Schauer über dem Plateau nieder – seelenruhig spannten die Besucher ihre Schirme auf. Diese gelassene Spontanität zeichnete die gesamte gestrige Veranstaltung aus – und macht Freude auf die kommende Woche. 

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