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Jugendherberge soll im Herbst bezugsfertig sein

Bürenbruch

Büren-Bruchbude witzelten Gäste einst über die alte Jugendherberge am Michaelisweg. Viel Liebe und noch mehr Schweiß hat der neue Besitzer Jürgen Dürhagen seit einem Jahr in das leer stehende Gebäude gesteckt. Noch im Herbst möchte er ins Traumhaus einziehen.

SCHWERTE

von Von Reinahrd Schmitz

, 19.08.2010

„Voraussetzung ist, dass die Kanalisation fertig ist“, weiß Dürhagen. Um die 320 Meter lange Druckleitung bis zum Michaelisweg zu verlegen, hat er sich extra einen gebrauchten Bagger zugelegt, der in den neuen Bundesländern jahrelang nur Streusand geschaufelt hatte.

Wie Butter beißt sich der Greifer in den Waldboden: „Ich denke, das ist genau das richtige Gerät“, ruft Dürhagen aus der Fahrerkabine. Ob er es nach getaner Arbeit wieder zu Geld macht? Der 58-Jährige lacht: „Ich bin ein Werkzeugfreak, verkaufe ungern.“ Aber mittlerweile sammele er nicht mehr so viel. Andere Sammelstücke schmücken bereits den Eingangsbereich, von dem Gestrüpp und Unkraut so gut wie verschwunden sind. Eine Amphore. Riesige gußeiserne Vasen, die an einen Schlosspark erinnern. Dazwischen verzierte Säulenstücke, Zahnräder und Mühlsteine.

Auf einer Sitzgruppe vor der nagelneuen Eingangstür kann es sich Dürhagen gemütlich machen. „Wir machen alles alleine“, haben er und seine Frau sich ein Päuschen verdient. Fernziel in diesem Jahr ist noch das neue Dach. „Das müsste auch noch klappen“, ist der Handwerks-Allrounder zuversichtlich. Die Eindeckung mit Zinkblech würde auch die ständigen Reparaturen an den Plastikdachrinnen ersparen – und den vielen Vorbeikommenden einen noch schmuckeren Eindruck vermitteln. 

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