Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kein neuer Sportplatz für die Schwerter Gesamtschüler

SCHWERTE Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Schüler der Gesamtschule noch länger auf ihr Kleinspielfeld warten müssen.Offiziell wurde das zwar nicht mit der Schule besprochen, ein kleiner Passus in den Unterlagen für den Ratsausschuss für Finanzen machte das Problem aber öffentlich.

von Von Heiko Mühlbauer

, 15.08.2008
Kein neuer Sportplatz für die Schwerter Gesamtschüler

Die Gesamtschule Schwerte hat gute Erfahrungen mit der verlängerten Unterrichtszeit machen können.

Um die erheblich gestiegenen Kosten für die Sanierung der Brücke an der Holzstraße in Wandhofen zu schultern (RN berichteten), schlägt die Kämmerei den Kommunalpolitikern vor, unter anderem 55 000 Euro einzusetzen, die eigentlich für den Bau des Schulsportfeldes gedacht waren.

Begründung: Wegen des fehlenden Planungsrechts sei definitiv nicht mit einer Umsetzung der Baupläne zu rechnen. Und da die Unternehmensberater Rödl und Partner der Stadt aufgelegt hätten, einen Sportstättenbedarfsplan zu erstellen, bevor in diesem Bereich neu investiert werden darf, müsse man abwarten. Mögliche Bauzeit: 2010/2011.

Schulleiter Klaus Kruzinski-Irle zeigte sich gestern überrascht. „Davon war in den Gesprächen mit der Stadt nicht die Rede.“ Bislang habe man ihm erklärt, das der im Frühjahr 2005 vereinbarte Kompromiss noch in diesem Jahr umgesetzt werde. Lediglich der Kunstrasen könne aus Wettergründen erst nächstes Jahr verlegt werden. Die Gesamtschule sollte als Ersatz für den Sportplatz, der zur Schuldentilgung als Bauland verkauft wurde, zwei kleine Tartanplätze saniert bekommen sowie eine neue Laufbahn und ein Kleinspielfeld erhalten.

Der Haushaltsansatz zum Brückenneubau beziehe sich nur auf das neue Kleinspielfeld, betonte Stadtsprecher Carsten Morgenthal. Allerdings sei man aus Kapazitätsgründen auch bei der Planung zur Sanierung der beiden kleinen Tartanplätze in Verzug. Und zwar weil die Instandsetzung von Schulgebäuden Vorrang gehabt habe. Ob der Umbau noch in diesem Jahr klappe, sei fraglich. Schulleiter Kruzinski-Irle war indes bislang davon ausgegangen, dass man nur von der geplanten Finn-Bahn für Langläufer aus Kostengründen Abstand nehmen müsse

Lesen Sie jetzt